Brückentage 2026: Urlaub clever planen
Brückentage 2026 sind die Arbeitstage, die zwischen einem gesetzlichen Feiertag und dem Wochenende übrig bleiben. Wenn du im September planst, ist die ehrliche Antwort kurz: bundesweit lohnt sich nur noch Weihnachten. Dafür ist dieses eine Paket richtig gut.
Aktualisiert am · CheckAlle.de Redaktion
Das Wichtigste in Kürze
- Ab September bleibt bundesweit nur Weihnachten. Der 3. Oktober, der Reformationstag und Allerheiligen fallen 2026 alle aufs Wochenende.
- Vier Urlaubstage zwischen dem 28. und 31. Dezember bringen dir zehn freie Tage am Stück, vom 25. Dezember bis zum 3. Januar.
- Bundesweit gibt es neun gesetzliche Feiertage. Je nach Bundesland kommst du auf 10 bis 12.
- Der Mindesturlaub steht in § 3 Bundesurlaubsgesetz: 24 Werktage, also vier Wochen.
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Welche Brückentage 2026 noch übrig sind
Das zweite Halbjahr 2026 ist für Brückentage schwach. Drei Feiertage liegen am Wochenende, und der Buß- und Bettag gilt nur in Sachsen. Übrig bleibt Weihnachten.
| Anlass | Datum | Was dabei rauskommt |
|---|---|---|
| Tag der Deutschen Einheit | 3. Oktober 2026 (Samstag) | Keine Brücke, der Feiertag fällt aufs Wochenende. |
| Reformationstag | 31. Oktober 2026 (Samstag) | Keine Brücke. Feiertag in neun Ländern, dieses Jahr aber am Wochenende. |
| Allerheiligen | 1. November 2026 (Sonntag) | Keine Brücke. Gilt in BW, BY, NRW, RP und im Saarland. |
| Buß- und Bettag | 18. November 2026 (Mittwoch) | Nur in Sachsen. Mit 4 Urlaubstagen wird daraus eine ganze Woche frei. |
| Weihnachten und Neujahr | 25. Dezember 2026 bis 3. Januar 2027 (Freitag bis Sonntag) | 4 Urlaubstage (28.–31.12.) ergeben 10 freie Tage am Stück. |
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Brückentage 2026: was schon gelaufen ist
Der stärkste Monat war der Mai, weil Christi Himmelfahrt am 14. und Pfingstmontag am 25. Mai die Ränder abgedeckt haben.
| Anlass | Einsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| Neujahr | 1 Urlaubstag (2.1.) | 4 Tage frei |
| Ostern | 4 Urlaubstage (7.–10.4.) | 10 Tage frei |
| Tag der Arbeit | 0 Urlaubstage | 3 Tage frei |
| Himmelfahrt und Pfingsten | 6 Urlaubstage (14.–25.5.) | 12 Tage frei |
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Feiertage 2026 nach Bundesland
Bundesweit einheitlich sind neun Feiertage. Gesetzlich festgelegt ist davon nur der 3. Oktober, alles andere regeln die Länder in ihren eigenen Feiertagsgesetzen, wie der DGB zusammenfasst. Deshalb schwankt die Zahl 2026 zwischen 10 und 12.
Ganz vorn liegen Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und das Saarland mit je 12, am unteren Ende Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit 10. Die oft genannte 13 stimmt für kein Bundesland. Sie entsteht nur mit Mariä Himmelfahrt, und der gilt nach Art. 1 Bayerisches Feiertagsgesetz nur in bayerischen Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. 2026 fällt er ohnehin auf einen Samstag. Der Reformationstag wiederum ist in neun Ländern gesetzlicher Feiertag, wie das niedersächsische Feiertagsgesetz beispielhaft zeigt.
Wie viel Urlaub dir zusteht
§ 3 des Bundesurlaubsgesetzes nennt als Untergrenze 24 Werktage im Jahr. Werktage sind dort alle Kalendertage außer Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen, gerechnet wird also mit einer Sechstagewoche. Das sind vier Wochen, bei einer Fünftagewoche entsprechend 20 Urlaubstage. Tarif- oder Arbeitsvertrag können mehr vorsehen, weniger nicht.
Tatsächlich genommen wird meist mehr. Das Statistische Bundesamt weist für 2023 im Schnitt 31,0 freie Tage aus. Wichtig dabei: diese Zahl ist nicht der Urlaubsanspruch. Sie enthält auch andere Freistellungen und Mutterschutzzeiten, das Amt weist ausdrücklich darauf hin.
Ausblick auf die Brückentage 2027
2027 wird gemischt. Der 1. Mai fällt auf einen Samstag, der 3. Oktober auf einen Sonntag, beide sind verloren. Dafür liegt Ostern früh und ergibt das größte Paket des Jahres.
- Ostern: 5 Urlaubstage vom 26. März bis 5. April ergeben 11 freie Tage.
- Pfingsten: 4 Urlaubstage ergeben 9 freie Tage rund um den 17. Mai.
- Christi Himmelfahrt: 1 Urlaubstag am 7. Mai reicht für ein verlängertes Wochenende.
- Neujahr: der 1. Januar 2027 ist ein Freitag, das gibt drei freie Tage ohne Urlaub.

Häufige Fragen zu Brückentagen 2026
Wie viele Feiertage gibt es 2026?
Bundesweit gelten neun gesetzliche Feiertage: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit sowie der 1. und 2. Weihnachtsfeiertag. Alles Weitere regeln die Bundesländer selbst, deshalb kommst du 2026 je nach Land auf 10 bis 12. Die Spitze teilen sich Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und das Saarland mit jeweils 12.
Welche Brückentage sind 2026 noch übrig?
Ab September bleibt bundesweit nur noch Weihnachten. Der 3. Oktober und der Reformationstag fallen auf einen Samstag, Allerheiligen auf einen Sonntag, dort entsteht keine Brücke. Mit vier Urlaubstagen vom 28. bis 31. Dezember 2026 hast du vom 25. Dezember bis zum 3. Januar 2027 zehn Tage am Stück frei. In Sachsen kommt der Buß- und Bettag am Mittwoch, dem 18. November 2026, dazu.
Wie viele Urlaubstage stehen mir gesetzlich zu?
Nach § 3 Bundesurlaubsgesetz beträgt der Urlaub jährlich mindestens 24 Werktage. Werktage sind dort alle Kalendertage außer Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen, gerechnet wird also mit einer Sechstagewoche. Das sind vier Wochen, bei einer Fünftagewoche entsprechend 20 Urlaubstage. Tarif- oder Arbeitsvertrag können mehr vorsehen.
Was war 2026 der beste Brückentag?
Der 1. Mai 2026 fiel auf einen Freitag und brachte ein langes Wochenende ohne einen einzigen Urlaubstag. Das größte Paket lag im Mai: Wer vom 14. bis 25. Mai sechs Urlaubstage nahm, hatte zwölf Tage am Stück frei, weil Christi Himmelfahrt am 14. Mai und Pfingstmontag am 25. Mai die Ränder abdeckten.
Lohnt sich der Blick auf die Brückentage 2027 schon jetzt?
Für Ostern ja. Karfreitag ist 2027 schon der 26. März, Ostermontag der 29. März. Mit fünf Urlaubstagen kommst du vom 26. März bis 5. April auf elf freie Tage. Beliebte Unterkünfte sind in den Osterferien früh ausgebucht.