
Gaspreise 2026: aktuelle Tarife, Prognose und Sparpotenzial
Stand 2. Juli 2026 zahlst du als Neukunde rund 9,1 ct/kWh Gas. Bestandskunden auf laufenden Verträgen liegen bei etwa 11,6 ct/kWh (Marktdaten, deckt sich in der Größenordnung mit BDEW Januar 2026 bei 11,10 ct Haushaltsdurchschnitt), in der Grundversorgung sind es rund 13,6 ct/kWh. Mit einem Wechsel aus der Grundversorgung sparst du je nach Verbrauch und Region 200 bis 500 € pro Jahr, bei 20.000 kWh sogar bis zu 912 € (Verbraucherzentrale, Marktdaten Juli 2026).
Das Wichtigste in Kürze
- Neukundentarif Stand 02.07.2026: ca. 9,1 ct/kWh, Bestandskunden ca. 11,6 ct/kWh.
- Haushaltsdurchschnitt 2026: 11,10 ct/kWh (BDEW Januar 2026), Grundversorgung rund 13,6 ct/kWh - etwa 50 % teurer als ein Neukundentarif.
- Weder Strompreisbremse noch Gaspreisbremse gelten 2026 noch - beide endeten am 31.12.2023 (Verbraucherzentrale, EnBW).
- CO₂-Preis 2026: Auktionskorridor 55 bis 65 €/Tonne (BEHG, EEX Leipzig), das ergibt mindestens rund 1,1 ct/kWh Aufschlag.
- Gasspeicherumlage seit 1. Januar 2026 abgeschafft, rund 58 € Entlastung pro Jahr für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt (Bundesregierung).
- Wechsel aus der Grundversorgung in einen Sondervertrag spart bei 20.000 kWh Verbrauch bis zu 912 € pro Jahr.
Jetzt Gastarife für 2026 vergleichen
9,1 ct
pro kWh (Neukunden)
Quelle: Marktdaten, Stand 02.07.2026
-53 %
gegenüber 2022
Höchststand Sept 2022 ~19,5 ct (BDEW)
~1.820 €
Jahreskosten 20.000 kWh (Neukunde)
Arbeitspreis Neukundentarif, ohne Grundgebühr
Gaspreis 2026 nach Tariftyp
Der Markt teilt sich grob in vier Tariftypen. Wer aus der Grundversorgung kommt, sieht beim Wechsel den größten Unterschied. Die Industrie zahlt deutlich weniger, weil sie auf Spotpreise zugreift und keine Endkundenumlagen trägt.
| Tariftyp | Preis pro kWh | 20.000 kWh / Jahr | Quelle |
|---|---|---|---|
| Neukundentarif (Sondervertrag) | ca. 9,1 ct/kWh | ~1.820 € | 1-Gasvergleich / Verivox, 02.07.2026 |
| Bestandskunden (laufender Vertrag) | ca. 11,6 ct/kWh | ~2.320 € | Marktdaten, Stand 02.07.2026 |
| Haushaltskunden Ø | 11,10 ct/kWh | ~2.220 € | BDEW Gaspreisanalyse Jan 2026 |
| Grundversorgung | ca. 13,6 ct/kWh | ~2.720 € | BDEW Jan 2026 |
| Industriekunden (Vergleich) | ca. 5,32 ct/kWh | – | BDEW Jan 2026 |
Hinweis: Die Beträge zeigen den reinen Arbeitspreis. Die jährliche Grundgebühr liegt je nach Versorger meist bei 80 bis 150 €. Die vollständige Aufschlüsselung nach Beschaffung, Netzentgelten und Steuern findest du weiter unten auf dieser Seite.
Wie viel kostet Gas pro Monat nach Wohnungsgröße?
Verbrauch entscheidet stärker als der Tarif. Eine 50-m²-Wohnung in der Berliner Innenstadt heizt deutlich weniger als ein Einfamilienhaus auf dem Land, auch bei identischem Preis pro kWh.
| Wohnungsgröße | Jahresverbrauch | Monatskosten (9,1 ct/kWh, Neukunde) | Jahreskosten |
|---|---|---|---|
| ~50 m² Wohnung | ~5.000 kWh | ~38 € | ~455 € |
| ~100 m² Wohnung | ~12.000 kWh | ~91 € | ~1.092 € |
| ~150 m² / Familie | ~20.000 kWh | ~152 € | ~1.820 € |
| Einfamilienhaus | ~25.000-30.000 kWh | ~190-228 € | ~2.275-2.730 € |
Reiner Arbeitspreis zum Neukundentarif (Marktdaten, Stand 02.07.2026). Grundgebühr kommt mit 80-150 €/Jahr dazu, je nach Versorger. Reale Rechnung verschiebt sich nach Dämmung, Warmwasserbedarf und Winterhärte.
Preisentwicklung 2021 bis 2026
Nach dem Schock 2022 hat sich der Gasmarkt schrittweise normalisiert. Speicherstände auf Rekordniveau, ein abgeschlossener Wechsel weg von russischem Pipeline-Gas und der Wegfall der Speicherumlage stabilisieren die Endkundenpreise.
| Jahr | Ø Gaspreis (Haushalt) | Trend | Kontext |
|---|---|---|---|
| 2021 | 6,8 ct/kWh | → | vor Energiekrise |
| 2022 | 19,5 ct/kWh | ↑ | Ukraine-Krieg, Spotmarkt-Peak |
| 2023 | 15,2 ct/kWh | ↓ | Speicher voll, EU-Verordnungen |
| 2024 | 12,8 ct/kWh | ↓ | Normalisierung |
| 2025 | 11,5 ct/kWh | ↓ | Speicherumlage noch aktiv (0,289 ct/kWh, Endphase) |
| 2026 | ~11,1 ct/kWh | → | BDEW Jan 2026 |
Datenbasis: BDEW Gaspreisanalysen 2021 bis 2026, jeweils Haushaltskunden inkl. Steuern und Abgaben.
Wie sich der Gaspreis 2026 zusammensetzt
Vom Cent, den du pro kWh zahlst, geht weniger als die Hälfte an deinen Versorger. Den Rest schlucken Netze, Steuern und Abgaben. Die genaue Aufteilung verschiebt sich Jahr für Jahr, der CO₂-Preis nimmt einen wachsenden Anteil ein.
~45 %
Beschaffung & Vertrieb
~23 %
Netzentgelte & Messung
~32 %
Steuern, Abgaben, CO₂
In ct/kWh (Finanztip-Aufschlüsselung): ~5,0 ct Beschaffung + 2,84 ct Netzentgelte + mindestens 1,1 ct CO2 (BEHG-Auktionskorridor 2026: 55-65 €/t, mit UBA-Faktor 0,201 kg/kWh) + 0,55 ct Energiesteuer, dazu 19 % MwSt. Summe landet bei rund 11 ct/kWh Haushaltsdurchschnitt, passend zu BDEW Januar 2026 (11,10 ct). Aktuelle Neukundentarife liegen mit rund 9,1 ct/kWh (Stand 02.07.2026) darunter.
Quellen: BDEW Gaspreisanalyse Januar 2026, Finanztip Komponenten-Übersicht, Bundesnetzagentur Netzentgelt-Monitoring, UBA Emissionsfaktor, DEHSt Auktionskalender 2026.
Umlagen & Abgaben 2026
Zwei gesetzliche Änderungen wirken sich 2026 direkt auf deine Gasrechnung aus: eine Umlage fällt komplett weg, eine Abgabe steigt in einem neuen Preiskorridor.
Gasspeicherumlage entfällt
Die Speicherumlage (zuletzt 0,289 ct/kWh, Jul-Dez 2025) ist seit 1. Januar 2026 abgeschafft. Bundestag stimmte am 6. November 2025 zu, Bundesrat ratifizierte am 21. November 2025. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt bedeutet das rund 58 € Entlastung pro Jahr. Künftiger Speicherbedarf wird stattdessen aus dem Bundeshaushalt finanziert. Quelle: Bundesregierung.
CO₂-Preis: Auktionskorridor 55-65 €/Tonne
Seit 2026 wird der CO₂-Preis nach BEHG nicht mehr fest vorgegeben, sondern in einer Auktionsphase über die EEX Leipzig versteigert, mit einem Preiskorridor von 55 bis 65 € pro Tonne. Mit dem UBA-Emissionsfaktor von 0,201 kg CO₂/kWh ergibt der Mindestpreis rund 1,1 ct/kWh Aufschlag, etwa 220 € bei 20.000 kWh Verbrauch.
Gaspreisbremse: Seit Ende 2023 ausgelaufen
Die Gaspreisbremse (wie auch die Strompreisbremse) endete zum 31.12.2023. 2026 gilt weder die eine noch die andere. Quelle: Verbraucherzentrale.
An die Stelle der Preisbremsen ist 2026 ein Netzentgelt-Zuschuss des Bundes von 6,5 Milliarden Euro getreten. Für einen durchschnittlichen Haushalt macht das schätzungsweise 100 bis 160 € Entlastung pro Jahr aus (Verbraucherzentrale, EnBW).
Kurz gesagt: Es gibt 2026 keinen staatlichen Preisdeckel mehr auf den Gaspreis selbst. Wer sparen will, kommt über einen Anbieterwechsel meist deutlich weiter als über die Netzentgelt-Entlastung allein. Details zum Wechselprozess findest du im Gasvergleich.
Grundversorgung: teuerster Tarif im Markt
Wenn du noch nie aktiv gewechselt hast, steckst du wahrscheinlich in der Grundversorgung. Die liegt 2026 im Schnitt bei rund 13,6 ct/kWh - etwa 50 % teurer als ein aktueller Neukundentarif (9,1 ct/kWh, Stand 02.07.2026). Bei 20.000 kWh sind das rund 900 € Unterschied im Jahr.
Es gibt keinen Nachteil beim Wechsel: Die Versorgungssicherheit bleibt unverändert, der Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, deine Gasversorgung ohne Unterbrechung aufrechtzürhalten.
Gaspreiserhöhung erhalten? Dein Sonderkündigungsrecht
Kündigt dein Anbieter eine Preiserhöhung an, greift Paragraf 41 EnWG: Du kannst zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung ohne zusätzliche Kosten kündigen. Der Anbieter muss dich mindestens einen Monat vorher (Haushaltskunden) beziehungsweise zwei Wochen vorher (Geschäftskunden) informieren.
- Prüfe das Ankündigungsschreiben auf Datum und neuen Preis.
- Vergleiche vor dem Wirksamwerden der Erhöhung mit aktuellen Neukundentarifen.
- Kündige schriftlich, am besten mit Bestätigung des Zugangs.
Rechtsgrundlage: Paragraf 41 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
Prognose 2026 und Ausblick 2027
Die Bundesnetzagentur sieht den deutschen Gasmarkt für den Winter 2026/27 als stabil versorgt. Speicherfüllstand-Ziele werden nach EU-Verordnung 2022/1032 weiter eingehalten. Was sich für den Endkundenpreis daraus ergibt, hängt vor allem an drei Faktoren:
- TTF-Spotpreis: Bewegt sich seit Anfang 2026 meist zwischen 30 und 40 €/MWh Großhandel, mit einem kurzen Anstieg auf rund 50 €/MWh während der Iran/Hormuz-Spannungen Anfang März (Euronews, BDEW). Bis Mai 2026 hat sich der Markt wieder beruhigt. Eskaliert nichts geopolitisch, bleiben die Endkundenpreise auf dem aktuellen Niveau.
- Netzentgelte: Werden jährlich von den Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern angepasst. Für 2026 melden mehrere Betreiber leichte Erhöhungen wegen rückläufigem Gas-Absatz.
- CO₂-Preis: Steigt nach BEHG-Pfad 2027 auf 65 €/Tonne. Das wäre dann rund 1,3 ct/kWh, etwa 0,2 ct/kWh mehr als 2026.
Wir aktualisieren diese Seite mindestens viermal pro Jahr, jeweils zu den BDEW- und BNetzA-Reports. Aktueller Stand: 2. Juli 2026.
Regionale Unterschiede 2026
Der Bundesdurchschnitt versteckt teils große Unterschiede zwischen Bundesländern. Wer in einer Region mit wenig Versorgerwechsel sitzt, zahlt erfahrungsgemäß mehr als in einem wettbewerbsstarken Ballungsraum.
Bayern
leicht über Bundesdurchschnitt durch höhere Netzentgelte
Nordrhein-Westfalen
nahe am Durchschnitt, große Versorger im Wettbewerb
Berlin
leicht unter Durchschnitt, dichtes Netz
Sachsen / Thüringen
oft etwas teurer, weniger Versorger pro Region
Über alle Bundesländer schwanken Neukundentarife aktuell etwa zwischen 7,23 und 9,51 ct/kWh (Check24 Regionalvergleich, Mai 2026). Den konkreten Preis für deine PLZ ziehst du am schnellsten aus dem Vergleichsrechner oben.
Datenbasis: BNetzA Marktmonitor Gas 2026, Check24 Regionalvergleich Mai 2026.
So sparst du 2026 bei den Gaskosten
Das größte Sparpotenzial liegt beim Tarif, nicht bei der Thermostatfeinjustierung. Klar, jedes Grad weniger zählt, aber ein Wechsel weg aus der Grundversorgung bringt im Schnitt mehr als alle Effizienzmaßnahmen zusammen.
Aus der Grundversorgung wechseln
Bei 20.000 kWh sparst du beim Wechsel in einen Sondervertrag laut Verbraucherzentrale typisch 200 bis 500 € pro Jahr. Vergleich oben starten, PLZ eintippen, fertig.
Heizverhalten anpassen
1 °C weniger Raumtemperatur senkt die Heizkosten um rund 6 % (Quelle: Umweltbundesamt). Stoßlüften statt Fenster auf Kipp. Heizkörper nicht zustellen.
Heizung entlüften und prüfen
Gluckernde Heizkörper arbeiten ineffizient. Einmal jährlich entlüften, Vorlauftemperatur reduzieren, hydraulischer Abgleich beim Fachbetrieb. Das kostet 300 bis 800 €, amortisiert sich bei vielen Heizungsanlagen aber binnen zwei Heizperioden.
Wärmepumpe gegenrechnen
Wer eh vor einem Heizungstausch steht, sollte die Wärmepumpe prüfen. Die BAFA-Förderung summiert sich im Einzelfall auf bis zu 70 % der Investitionskosten (Grundförderung, Geschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus, gedeckelt nach Voraussetzungen).
Du suchst etwas anderes?
Diese Seite ist die Jahresanalyse 2026 mit Preisdaten, Umlagen, Gaspreisbremse-Status und Sonderkündigungsrecht. Für den direkten Tarifvergleich oder den Wechsel geht es hier weiter:
Gasvergleich & Wechsel starten
Direkter Weg zum Vergleichsrechner, Schritt-für-Schritt-Wechselguide und Gasrechner.
Stromvergleich starten
Der Wechselprozess funktioniert genauso wie beim Gas. Manche Anbieter haben Kombiangebote.
Energie-Themen im Überblick
Strom, Gas, Solar und Wärmepumpe: die komplette Themenübersicht.
English version
Same data in English: current tariffs, forecast, switching guide.
Häufige Fragen zu Gaspreisen 2026
Wie hoch ist der Gaspreis 2026 pro kWh?
Stand 2. Juli 2026 zahlst du als Neukunde rund 9,1 ct/kWh. Bestandskunden auf laufenden Verträgen liegen bei etwa 11,6 ct/kWh, die Grundversorgung bei rund 13,6 ct/kWh. Bei 20.000 kWh ergeben sich Jahreskosten von etwa 1.820 EUR (Neuvertrag) bis 2.720 EUR (Grundversorgung).
Sind die Gaspreise 2026 günstiger als 2025?
Ja, trotz eines kurzen März-Spikes. 2025 lag der Haushaltsdurchschnitt laut BDEW bei rund 11,5 ct/kWh, aktuelle Neukundentarife liegen Anfang Juli 2026 bei rund 9,1 ct/kWh. Während der Iran/Hormuz-Spannungen Anfang März 2026 sprang der TTF-Spot laut Euronews an einem Tag um rund 25 Prozent, Neukundentarife stiegen um etwa 21 Prozent, normalisierten sich bis Mai aber wieder. Gegenüber dem Spitzenwert 2022 (rund 19,5 ct/kWh) liegen die Preise noch deutlich niedriger.
Wie setzt sich der Gaspreis 2026 zusammen?
Laut BDEW Gaspreisanalyse Januar 2026 verteilen sich die Kosten so: rund 45 % Beschaffung und Vertrieb, 23 % Netzentgelte und Messung sowie 32 % Steuern, Abgaben und Umlagen. In den staatlichen Anteil fließen der CO₂-Preis, Energiesteuer, Konzessionsabgabe und die Umsatzsteuer.
Wie wirkt sich der CO₂-Preis 2026 auf die Gaskosten aus?
Seit 2026 läuft der CO₂-Preis nach BEHG in der Auktionsphase: Der Auktionskorridor liegt bei 55 bis 65 € pro Tonne, der Preis bildet sich innerhalb dieser Spanne über Angebot und Nachfrage an der EEX Leipzig. Nach der Auktion greift ein Festpreisverkauf von 68 €/nEZ ohne Mengenbegrenzung. Bei einem Emissionsfaktor von 0,201 kg CO₂ pro kWh Erdgas (Umweltbundesamt) ergibt der Mindestpreis von 55 €/t einen Aufschlag von rund 1,1 ct/kWh.
Gibt es 2026 noch eine Gasspeicherumlage?
Nein. Die Gasspeicherumlage (zuletzt 0,289 ct/kWh, Jul-Dez 2025) ist seit 1. Januar 2026 abgeschafft. Der Bundestag stimmte am 6. November 2025 zu, der Bundesrat ratifizierte am 21. November 2025. Bei einem durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt sparst du dadurch rund 58 € pro Jahr (Bundesregierung). Die Kosten für künftigen Speicherbedarf trägt stattdessen der Bundeshaushalt.
Gibt es 2026 noch eine Gaspreisbremse?
Nein. Die Gaspreisbremse ist zum 31.12.2023 ausgelaufen, 2026 gilt sie nicht mehr (Verbraucherzentrale, EnBW). An ihre Stelle tritt ein Netzentgelt-Zuschuss des Bundes von 6,5 Milliarden Euro, das spart Haushalten im Schnitt rund 100 bis 160 € pro Jahr. Wer trotzdem einen hohen Gaspreis zahlt, kommt über einen Anbieterwechsel meist deutlich weiter als über diese staatliche Entlastung.
Was kostet 1 m³ Gas im Jahr 2026?
Ein Kubikmeter Erdgas (Brennwert H-Gas) entspricht etwa 10 kWh. Beim Neukundentarif (9,1 ct/kWh, Stand 02.07.2026) liegst du bei rund 0,91 EUR pro m³, bei Bestandskundenverträgen (11,6 ct/kWh) bei etwa 1,16 EUR, in der Grundversorgung (13,6 ct/kWh) steigt es auf etwa 1,36 EUR.
Wie hoch ist die Grundversorgung beim Gas 2026 und lohnt sie sich?
Die Grundversorgungstarife liegen 2026 im Schnitt bei rund 13,6 ct/kWh, das ist etwa 50 Prozent teurer als ein aktueller Neukundentarif (9,1 ct/kWh). Bei 20.000 kWh ergeben sich in der Grundversorgung etwa 2.720 € Jahreskosten, im Neukundentarif rund 1.820 €. Ein Wechsel in einen Sondervertrag spart bei diesem Verbrauch typischerweise bis zu 912 € pro Jahr.
Was tun bei einer Gaspreiserhöhung?
Kündigt dein Anbieter eine Preiserhöhung an, hast du nach Paragraf 41 EnWG ein Sonderkündigungsrecht: Du kannst zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung ohne zusätzliche Kosten kündigen. Der Anbieter muss dich mindestens einen Monat vorher informieren. Nutze die Frist, um über den Vergleichsrechner einen günstigeren Tarif zu suchen, bevor die neue Preisstufe greift.
Lohnt sich eine Preisgarantie 2026?
Eine eingeschränkte Preisgarantie (oft 12 Monate auf den reinen Energiepreis) kostet meist rund 0,3 bis 0,5 ct/kWh Aufpreis. Bei stabilen Marktpreisen 2026 lohnt sich das vor allem für ältere oder weniger gut isolierte Wohnungen mit hohem Verbrauch. Wichtig: Steuern, Umlagen und Netzentgelte sind in der Garantie meist NICHT enthalten.
Affiliate-Hinweis: Wir verdienen eine Provision, wenn du über den Vergleich abschließt. Dich kostet das keinen Cent extra. Die Tarifdaten kommen vom Vergleichspartner CHECK24, nicht von checkalle.de selbst.