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Kredit Umschulden

Ein Dispokredit ist in der Regel deutlich teurer als ein Ratenkredit. Bei einer Umschuldung lösen Sie Dispo und alte Kredite mit einem neuen Darlehen ab und zahlen danach nur noch eine feste monatliche Rate. Ob sich das für Sie rechnet, hängt von Ihren aktuellen Konditionen ab.

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Wann sich eine Umschuldung rechnet

Eine Umschuldung lohnt sich vor allem dann, wenn Sie einen Dispokredit dauerhaft in Anspruch nehmen oder mehrere Kredite parallel bedienen. Der Dispozins liegt bei den meisten Banken spürbar über dem Zins eines Ratenkredits, und wer mehrere Raten zu unterschiedlichen Terminen zahlt, verliert leicht den Überblick.

Ob Sie am Ende tatsächlich sparen, hängt von Ihrem aktuellen Zinssatz, der Restlaufzeit und einer eventuellen Vorfälligkeitsentschädigung ab. Rechnen Sie beides gegeneinander, bevor Sie umschulden. Bei einem Dispokredit fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an, weil dort kein gebundener Sollzinssatz vereinbart ist.

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Vorteile der Umschuldung

Niedrigere Zinsen möglich

Ein Ratenkredit ist meist günstiger als ein dauerhaft genutzter Dispo

Geringere Monatsrate

Mehr Geld für andere Dinge übrig

Bessere Übersicht

Nur noch eine Rate statt vieler

SCHUFA Verbessern

Weniger offene Kredite = besserer Score

Flexible Neugestaltung

Laufzeit und Rate selbst bestimmen

Schnelle Ablösung

Neue Bank übernimmt Abwicklung

Einfacher Prozess

Keine Kündigung nötig - Bank regelt alles

Sofort Sparen

Ab der ersten Rate weniger zahlen

So geht Umschuldung

  • Restschuld: Alle aktuellen Kreditbeträge zusammenrechnen
  • Konditionen: Neuen Kredit mit besseren Zinsen finden
  • Vergleich: Ersparnis gegen Vorfälligkeitsentschädigung rechnen
  • Antrag: Neuen Kredit beantragen (Zweck
  • Ablösung: Neue Bank löst alte Kredite direkt ab
  • Fertig: Sie zahlen nur noch die neue, günstige Rate

Wann NICHT umschulden?

  • Kurze Restlaufzeit: Bei <12 Monaten oft nicht lohnend
  • Geringe Ersparnis: Bei kleiner Zinsdifferenz kaum Vorteil
  • Hohe Vorfälligkeit: Bei Baufinanzierungen genau rechnen
  • Schlechte Bonität: Eventuell keine besseren Konditionen
  • Kleine Beträge: Bei <2.000€ Aufwand oft nicht wert
  • Kürzlich abgeschlossen: SCHUFA-Eintrag noch frisch

Häufige Fragen zur Umschuldung

Alles Wichtige zum Thema Kredit umschulden

Kredit umschulden bedeutet, einen bestehenden Kredit durch einen neuen, günstigeren Kredit abzulösen. Dabei wird die Restschuld des alten Kredits mit dem neuen Kredit beglichen. Ziel ist es, von niedrigeren Zinsen zu profitieren und so die monatliche Rate zu senken oder die Gesamtkosten zu reduzieren. Die neue Bank übernimmt meist die komplette Abwicklung der Ablösung.

Eine Umschuldung lohnt sich besonders, wenn: 1) Der neue Zinssatz spürbar niedriger ist als der alte, 2) Sie mehrere teure Kredite zusammenfassen können, 3) Sie Ihren Dispo ablösen wollen, der meist deutlich teurer ist als ein Ratenkredit, 4) Ihre Bonität sich verbessert hat, 5) Die Restlaufzeit noch mindestens 12 Monate beträgt. Welcher Zins für Sie möglich ist, hängt von Ihrer Bonität, der Laufzeit und dem Kreditbetrag ab.

Umschulden können Sie fast alle Kreditarten: Ratenkredite, Autokredite, Dispositionskredite, Kreditkartenschulden, Rahmenkredite und sogar mehrere Kredite gleichzeitig (Zusammenfassung). Baufinanzierungen können auch umgeschuldet werden, allerdings gelten dort besondere Regeln und längere Kündigungsfristen. Bei Leasingverträgen ist eine Umschuldung nicht möglich.

Bei Ratenkrediten ist die Vorfälligkeitsentschädigung seit 2010 gesetzlich begrenzt: Maximal 1% der Restschuld bei über 12 Monaten Restlaufzeit, oder 0,5% bei unter 12 Monaten. Viele Banken verzichten sogar komplett darauf. Bei Baufinanzierungen gelten andere Regeln - hier kann die Entschädigung höher ausfallen. Prüfen Sie immer, ob sich die Umschuldung trotz Entschädigung lohnt.

Der Umschuldungs-Prozess ist einfach: 1) Restschuld und Ablösesumme des alten Kredits ermitteln (steht auf der letzten Abrechnung), 2) Neuen Kredit beantragen (Verwendungszweck: Umschuldung angeben), 3) Nach Genehmigung: Neue Bank löst alten Kredit direkt ab, 4) Sie zahlen nur noch den neuen, günstigeren Kredit. Die neue Bank übernimmt meist die komplette Abwicklung inkl. Kündigung beim alten Anbieter.

Nein, eine seriöse Umschuldung verbessert sogar oft den SCHUFA-Score! Gründe: Weniger offene Kredite (bei Zusammenfassung), pünktliche Ablösung wird positiv bewertet, bessere Übersicht = weniger Zahlungsverzug. Wichtig: Der Vergleich bei uns ist SCHUFA-neutral. Erst die konkrete Kreditanfrage wird eingetragen - das ist normal und üblich.

Wie viel Sie durch eine Umschuldung sparen, lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt von Ihrer Restschuld, der Zinsdifferenz zwischen altem und neuem Kredit, der Restlaufzeit und einer eventuellen Vorfälligkeitsentschädigung ab. Welcher Zins für Sie möglich ist, hängt von Ihrer Bonität, der Laufzeit und dem Kreditbetrag ab. Je höher die Restschuld und die Zinsdifferenz, desto mehr sparen Sie.

Ja, das Ablösen des Dispositionskredits ist einer der häufigsten Umschuldungsgründe. Der Dispo ist meist deutlich teurer als ein Ratenkredit. Zusätzlicher Vorteil: Feste Monatsrate statt unkontrollierter Überziehung, was die Rückzahlung erleichtert.

Ja, das Zusammenfassen mehrerer Kredite ist ein Hauptvorteil der Umschuldung: 1) Nur noch eine Rate statt vieler - bessere Übersicht, 2) Oft günstigerer Gesamtzins durch höhere Kreditsumme, 3) Weniger offene Kredite = besserer SCHUFA-Score, 4) Einfachere Verwaltung.

Nein, Sie müssen nichts selbst kündigen! Bei Angabe des Verwendungszwecks 'Umschuldung/Ablösung' übernimmt die neue Bank die komplette Abwicklung: Anforderung der Ablösesumme beim alten Kreditgeber, Überweisung des Betrags direkt an die alte Bank, Bestätigung der Ablösung. Sie unterschreiben nur den neuen Kreditvertrag - den Rest erledigt die Bank für Sie.

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