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Familie auf Wanderung – privater Unfallschutz für Eltern und Kinder
Familientarif 2026

Unfallversicherung für die Familie

Schütz Eltern und Kinder mit einem einzigen Vertrag. Du legst Versicherungssumme, Progression und Bausteine fest und vergleichst Anbieter im Rechner unten – ganz ohne Anmeldung.

Schutz nach § 178 VVG
Empfehlungen Stiftung Warentest 2024
Weltweit, je nach Tarif rund um die Uhr
Vergleich kostenlos und unverbindlich

Familien-Unfallversicherung jetzt vergleichen

Du gibst Geburtsjahr, Berufsgruppe und Anzahl der Kinder ein – wir zeigen passende Familientarife. Beiträge variieren je nach Anbieter und Bausteinen.

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Werbehinweis: Der Vergleich nutzt einen Rechner unseres Partners Tarifcheck. Bei Vertragsabschluss erhalten wir eine Provision, du zahlst nichts extra.

Wer ist im Familientarif versichert?

Ein Vertrag deckt alle Personen ab, die im selben Haushalt leben. Anbieter unterscheiden sich bei Altersgrenzen für Kinder und beim Schutz für den nicht erwerbstätigen Elternteil.

Eltern und Partner

Beide Erwachsenen im Vertrag, unabhängig vom Beruf. Auch der Elternteil zu Hause profitiert – er hat keinen gesetzlichen Schutz nach SGB VII § 2.

Babys und Kleinkinder

Die meisten Tarife schliessen Neugeborene automatisch ein. Prüf Fristen für die Anmeldung – einige Anbieter verlangen die Meldung innerhalb von zwei Monaten.

Schulkinder

Die gesetzliche Schülerunfallversicherung gilt nur in der Schule und auf dem direkten Schulweg (SGB VII § 2 Abs. 1 Nr. 8). Sport, Spiel und Ferien deckt sie nicht.

Jugendliche

Je nach Tarif bis 18, 21 oder 25 Jahre, oft auch während Ausbildung und Studium. Stiftung Warentest empfiehlt eine Verlängerungsklausel bis 25.

Wie funktioniert ein Familientarif?

Du schliesst einen Vertrag für alle Personen im Haushalt. Versicherungssumme, Progression und Bausteine kannst du je Person separat oder einheitlich festlegen.

  1. 1

    Personen festlegen

    Beide Erwachsenen werden eingetragen, Kinder oft pauschal mitversichert. Patchwork- und Pflegekinder lassen sich bei vielen Anbietern integrieren – erkundige dich vor Abschluss.

  2. 2

    Versicherungssumme wählen

    Verbraucherzentrale und Finanztip nennen das 3- bis 6-fache des Bruttojahreseinkommens je Erwachsenem als Faustregel. Für Kinder gelten mindestens 100.000 Euro Grundsumme als sinnvoll.

  3. 3

    Progression und Bausteine setzen

    Eine Progression von 225 oder 350 Prozent erhöht die Auszahlung bei schwerer Invalidität. Krankenhaustagegeld, Bergungskosten und Unfallrente lassen sich je nach Bedarf zubuchen.

Welche Leistungen sind im Familientarif sinnvoll?

Der Versicherer zahlt bei Unfällen nach § 178 VVG – also bei einem plötzlichen, von aussen wirkenden Ereignis. Je nach Tarif greifen folgende Bausteine:

Invaliditätsleistung mit Gliedertaxe

Die Gliedertaxe legt prozentual fest, wie viel Invalidität bei Verlust eines Körperteils gilt. Beispiel nach GDV-Empfehlung: ein Auge 50 Prozent, ein Arm im Schultergelenk 70 Prozent. Bei 200.000 Euro Grundsumme bedeutet der Verlust eines Auges 100.000 Euro Auszahlung.

Progression

Steigert die Auszahlung bei schwerer Invalidität. Bei 350 Prozent Progression und voller Invalidität zahlt der Versicherer das 3,5-fache der Grundsumme. Stiftung Warentest empfiehlt mindestens 225 Prozent für Familien.

Unfallrente

Monatliche Zahlung bei dauerhafter Invalidität ab 50 Prozent. Sinnvoll, wenn das Familieneinkommen bei einem Unfall langfristig wegbricht – kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Krankenhaustagegeld und Bergungskosten

Tagessatz im Krankenhaus, Such- und Rettungskosten weltweit, kosmetische Operationen nach Unfällen. Wichtig in Familien mit aktiven Kindern, Bergsport oder häufigen Reisen.

Im Leistungsüberblick zur Unfallversicherung findest du eine ausführliche Erklärung jedes Bausteins.

Was kostet eine Familien-Unfallversicherung?

Der Beitrag hängt von Versicherungssumme, Progression, Berufsgruppe und Anbieter ab. Eine pauschale Aussage zum Beitrag wäre unseriös – der Vergleich oben zeigt dir konkrete Tarife.

Basis

Grundsumme rund um 100.000 Euro je Person, Progression 225 Prozent, ohne Unfallrente. Reicht für Kinder, deckt Eltern aber nur eingeschränkt ab.

  • Invaliditätsleistung
  • Bergungskosten
Empfohlen

Komfort

Grundsumme 150.000 bis 200.000 Euro, Progression 350 Prozent, Krankenhaustagegeld. Stiftung Warentest stuft solche Tarife regelmäßig als familientauglich ein.

  • Invalidität bis 200.000 €
  • 350 % Progression
  • Krankenhaustagegeld

Premium

Hohe Grundsumme, 500 Prozent Progression, Unfallrente und kosmetische Operationen. Sinnvoll, wenn das Familieneinkommen vor allem von einer Person abhängt.

  • Hohe Grundsumme
  • 500 % Progression
  • Unfallrente

Genaue Beiträge lassen sich nur für den konkreten Fall angeben – Geburtsjahr, Berufsgruppe und gewählte Bausteine entscheiden. Wirf einen Blick auf die Kostenübersicht zur Unfallversicherung oder vergleich oben direkt.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme für Familien sein?

Die Verbraucherzentrale empfiehlt eine Versicherungssumme, die das familiäre Einkommen langfristig absichert. Faustregel: das 3- bis 6-fache des Bruttojahreseinkommens je Erwachsenem, mit Progression. Für Kinder gelten 100.000 Euro Grundsumme als Mindestempfehlung.

PersonEmpfohlene GrundsummeProgressionQuelle
Hauptverdiener5- bis 6-faches Bruttoeinkommen350 ProzentVerbraucherzentrale, Finanztip
Zweiter Erwachsener3- bis 5-faches Bruttoeinkommen225 bis 350 ProzentVerbraucherzentrale
Kindermindestens 100.000 Euro225 ProzentStiftung Warentest 2024

Quellen: verbraucherzentrale.de, test.de (Stiftung Warentest), finanztip.de.

Häufige Fragen zur Familien-Unfallversicherung

Antworten zu Versicherungssumme, gesetzlicher Grundlage und Patchwork-Familien – mit Quellen.

Was deckt eine Familien-Unfallversicherung ab?

Sie zahlt bei Unfällen nach § 178 VVG: plötzlich, von aussen, unfreiwillig auf den Körper wirkend. Stürze, Sportverletzungen und Verkehrsunfälle gehören dazu. Anders als die gesetzliche Unfallversicherung greift sie weltweit und in der Freizeit.

Bis zu welchem Alter sind Kinder mitversichert?

Je nach Tarif bis zum 18., 21. oder 25. Lebensjahr, oft mit Verlängerung während Ausbildung oder Studium. Stiftung Warentest empfiehlt Tarife mit Altersgrenze 25 für Familien mit Studierenden.

Sind Hausfrauen und Hausmänner abgesichert?

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nach SGB VII § 2 vor allem Beschäftigte, Schüler und Pflegepersonen. Wer ohne sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu Hause arbeitet, hat keinen Schutz. Die Familien-UV schliesst diese Lücke.

Was ist die Gliedertaxe?

Eine Tabelle, die festlegt, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder Funktionsverlust eines Körperteils gilt. Die GDV-Empfehlung nennt zum Beispiel 50 Prozent für ein Auge und 70 Prozent für einen Arm im Schultergelenk. Höhere Werte verbessern den Schutz spürbar.

Greift der Schutz auch für Patchwork-Familien?

In der Regel ja, sofern alle versicherten Personen im selben Haushalt leben. Stiefkinder und Pflegekinder lassen sich bei vielen Anbietern integrieren. Über Änderungen der Familien- situation solltest du den Versicherer rasch informieren.

Wo finde ich die gesetzliche Grundlage?

Die §§ 178 bis 191 VVG regeln den privaten Unfallversicherungsvertrag. § 186 VVG bestimmt die Frist zur Invaliditätsfeststellung; § 188 VVG legt Ausschlüsse fest. Den Gesetzestext findest du bei gesetze-im-internet.de.

Schütz deine Familie mit einem Vertrag

Vergleich Familientarife mit allen Bausteinen, lass dich nicht von einzelnen Marken festlegen. Der Rechner lädt sofort, du gibst nur die wichtigsten Daten ein.

Hinweis: Beiträge, Bausteine und Altersgrenzen unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif. Bedingungen findest du im jeweiligen Versicherungsvertrag und in den Verbraucherinformationen nach VVG-Informationspflichtenverordnung. Keine Rechts- oder Steuerberatung.