Zum Hauptinhalt springen
CheckAlle.de
Zurück zum Blog
Versicherung

E-Auto-Versicherung 2026: Vergleich & Sparen

30. März 2026
11 Min.
Checkalle
Letzte Aktualisierung: 27. August 2026
Was kostet die E-Auto-Versicherung 2026? Beitragsbeispiele mit Quelle, Akku- und Wallbox-Klauseln, Kfz-Steuer und Spartipps. Kostenlos vergleichen.
E-Auto-Versicherung 2026: Vergleich & Sparen

Ein E-Auto zu versichern kostet je nach Modell, Typklasse, Region und Versicherer sehr unterschiedlich, oft aber mehr als ein vergleichbarer Verbrenner. Zwei veröffentlichte Beispiele geben eine Orientierung, sind aber nicht miteinander vergleichbar: Die Allianz nennt für ihr eigenes Beispielprofil Einstiegsbeiträge ab 119 Euro (Haftpflicht) bis 199 Euro (Vollkasko) im Jahr (Stand August 2026), und in einer Verivox-Beispielrechnung vom Juli 2026 kostete die Vollkasko für einen VW ID.3 rund 301 Euro, für ein Tesla Model Y rund 431 Euro. Eine pauschale Prozentzahl nennen wir bewusst nicht, weil sie nur für das jeweils verglichene Modellpaar gilt. Genau deshalb lohnt sich bei der Elektroauto-Versicherung der Vergleich mehr als bei jedem anderen Fahrzeugtyp.

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Autos sind in der Versicherung oft teurer als vergleichbare Verbrenner. Wie viel, hängt an Modell und Versicherer: Vollkasko-Beispiele: 199 Euro (Allianz, eigenes Beispielprofil, Stand 08/2026) und 268 bis 431 Euro (Verivox-Musterprofil, 07/2026); die Profile sind nicht vergleichbar.
  • Der Akku ist die teuerste Komponente. Eine Allgefahrendeckung für den Akku gehört in jede E-Auto-Police; ein Kompletttausch ist laut ADAC selten nötig, wird aber teuer.
  • Vollkasko statt Teilkasko - auch bei älteren E-Autos.
  • Kfz-Steuer: Bei Erstzulassung bis 31.12.2030 zehn Jahre befreit, längstens bis 31.12.2035 (§ 3d KraftStG); danach nur noch 50 Prozent des Steuersatzes (§ 9 Abs. 2 KraftStG).
  • Kaufprämie 2026: 1.500 bis 6.000 Euro, je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen und Kindern; Antrag nach der Zulassung beim BAFA (Quellen: BMUKN, BAFA).
  • Jahreszahlung, passende Selbstbeteiligung und Telematik senken den Beitrag. Wer monatlich zahlt, zahlt laut Finanztip fast zehn Prozent mehr.

Was kostet die E-Auto-Versicherung 2026?

Einen Durchschnittspreis, der für dein Auto gilt, gibt es nicht. Was es gibt, sind veröffentlichte Beispiele. Die Allianz nennt auf ihrer E-Auto-Seite für ein festes Beispielprofil (Smart EQ ForFour, Erstzulassung 2022) Beiträge ab 119 Euro für die Haftpflicht, ab 179 Euro für die Teilkasko und ab 199 Euro für die Vollkasko im Jahr. Verivox hat im Juli 2026 vier Modelle für einen Angestellten in Hamburg mit 9.000 Kilometern im Jahr durchgerechnet:

Was die Elektroauto-Versicherung kostet: vier Beispiele

ModellHaftpflichtTeilkaskoVollkasko
Renault Zoe115 €/Jahr169 €/Jahr268 €/Jahr
VW ID.3106 €/Jahr183 €/Jahr301 €/Jahr
Tesla Model Y146 €/Jahr271 €/Jahr431 €/Jahr
Fiat 500e81 €/Jahr152 €/Jahr214 €/Jahr

Quelle: Verivox Versicherungsvergleich, Beispielrechnung Stand 07/2026, jeweils günstigster Tarif für das Verivox-Musterprofil (Angestellter, Hamburg, 9.000 km/Jahr, Vollkasko mit 1.000 Euro und Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung). Deine reale Prämie hängt vom Fahrerprofil, deiner Regionalklasse und der Typklasse ab.

Akku, Wallbox und Überspannung: Was deine Police können muss

Akku-Allgefahrendeckung - die wichtigste Klausel

Der Akku ist die teuerste Komponente am E-Auto. Laut ADAC ist ein Kompletttausch zwar selten nötig, weil sich oft einzelne Module ersetzen lassen, teuer wird es trotzdem. Deshalb zählt, was die Police im Schadenfall wirklich abdeckt:

Achte darauf, dass deine Police alle Akku-Schäden abdeckt: chemische Reaktionen, Tiefentladung, Konstruktionsfehler. Und lies die Marder-Klausel. Die ADAC Autoversicherung hat ihre frühere Obergrenze von 20.000 Euro für Marderbisse im April 2024 in den Komfort- und Premium-Tarifen aufgehoben; andere Anbieter deckeln weiterhin. Marder sind kein Randthema: Für 2024 zählt der GDV rund 252.000 Marderschäden mit im Schnitt etwa 620 Euro, und bei E-Autos muss laut GDV oft der ganze Hochvolt-Kabelsatz getauscht werden.

Wallbox und Ladekabel

Die Wallbox in der Garage ist kein Teil des Autos, und genau da liegt der Haken: Ob sie über die Kfz-Police, die Hausrat- oder die Wohngebäudeversicherung läuft, regelt jeder Anbieter anders. Die Allianz versichert die eigene fest installierte Wallbox in den Vollkasko-Linien Komfort und Premium bei Fehlbedienung, Fahrzeugfehler und Vandalismus mit; die HUK-COBURG deckt die Ladestation nach eigener Angabe über die Wohngebäudeversicherung kostenlos mit. Das mobile Ladekabel gehört dagegen meist in die Kasko. Frag vor dem Abschluss schriftlich nach, welche der drei Policen zuständig ist.

Überspannung & Cyber-Schutz

Ein Blitzschlag während des Ladens kann die Fahrzeugelektronik zerstören, und vernetzte Autos bekommen regelmäßig Software-Updates. Ob Überspannungsschäden und Schäden durch Angriffe auf die Fahrzeugsoftware mitversichert sind, regelt jeder Anbieter anders. Beides gehört in die Vollkasko, ist aber nicht überall drin. Frag explizit nach.

Vollkasko oder Teilkasko? Bei E-Autos eindeutig

Beim Verbrenner kannst du bei älteren Autos auf Teilkasko runtergehen. Beim E-Auto: nein. Der Akku ist die teuerste Komponente des Autos. Teilkasko deckt keine Kollisionsschäden am Akku, sondern nur Diebstahl, Brand und Wetter. Der Prämienunterschied lohnt sich, auch bei einem 5 Jahre alten E-Auto.

SF-Rabatt vom Verbrenner mitnehmen

Wenn du vom Verbrenner aufs E-Auto wechselst, geht dein Schadenfreiheitsrabatt (SF-Klasse) in der Regel ohne Verlust mit. Beim Versichererwechsel klappt das genauso, solange das Fahrzeug in dieselbe Kategorie fällt (Pkw zu Pkw). Wichtig: Beantrage die SF-Übertragung schriftlich über deinen alten Versicherer und lass dir die Bescheinigung schicken, bevor du den neuen Vertrag startest. Sonst rutschst du temporär in eine ungünstigere Klasse zurück und zahlst Monate später immer noch den vollen Beitrag.

Welche Versicherer eigene Elektroauto-Tarife haben

Eigene E-Auto-Tarife oder Bausteine haben zum Beispiel Allianz, AXA, DEVK, HUK-COBURG, HUK24, LVM, Signal Iduna und Verti (Stand August 2026, laut deren Produktseiten). Die Namen helfen dir aber wenig, solange du die Klauseln nicht nebeneinander siehst: Die Allianz zahlt in der Linie Premium bis zu 60 Monate den Neuwert und versichert die Wallbox mit, die HUK-COBURG rechnet Telematik Plus mit bis zu 30 Prozent Nachlass ein. Bei anderen steht der Akku nur im Rahmen der Vollkasko in den Bedingungen, und das ist deutlich enger gefasst.

Welcher Tarif zu dir passt, hängt vom Modell, deinem Wohnort und deiner Schadenfreiheitsklasse ab. Spar dir die Recherche und nutze unseren Kfz-Vergleich: über 330 Tarife, in zwei Minuten.

Tesla, VW ID, BMW: Was bei den populärsten Modellen zählt

Drei Modellfamilien haben Versicherungs-Eigenheiten, die du vor dem Abschluss kennen solltest:

  • Tesla. Für viele Reparaturen schreibt Tesla eigene Werkstätten vor. Prüf, ob dein Tarif eine Werkstattbindung hat und ob Tesla-Werkstätten dazugehören, sonst gibt es im Schadenfall Streit. Ob Schäden durch Software-Updates mitversichert sind, muss ausdrücklich in der Police stehen.
  • VW ID. Für ID.3 und ID.4 gibt es viele Tarife mit Akku-Allgefahrendeckung, und die Typklasse entscheidet stärker über den Beitrag als das Logo. In der Verivox-Beispielrechnung lag der ID.3 mit rund 301 Euro Vollkasko im Jahr deutlich unter dem Model Y.
  • BMW iX3 / i4. Der große Akku macht Vollkasko zur Pflicht. Achte auf Neuwertentschädigung und darauf, ob Folgeschäden am Akku nach einem Unfall mitversichert sind.

Vor dem Vertragsabschluss: Prüf, in welche Typklasse 2026 dein Modell eingestuft ist. Ändert sich die Klasse, ändert sich die Prämie.

Brennen E-Autos häufiger? Was die Daten sagen

Du hast es bestimmt schon gehört: E-Autos brennen ständig. Die Zahlen sagen etwas anderes. Der ADAC zitiert eine US-Auswertung von AutoinsuranceEZ, nach der 0,03 Prozent der E-Autos und 1,5 Prozent der Verbrenner in Brand geraten.

Der Punkt: Wenn ein Akku brennt, ist er schwerer zu löschen. Die Feuerwehr braucht Spezialausrüstung, und Bergung und Reinigung des Brandorts werden teuer. Achte darauf, dass deine Police Bergung und Folgekosten mit abdeckt.

Reale Schadensfälle: Was gezahlt wird, was nicht

Akku-Brand nach Crash

Vollkasko mit Akku-Allgefahrendeckung zahlt: Reparatur oder Tausch des Akkus, Bergung, Dekontamination. Was nicht gedeckt ist: vorsätzliche Beschädigung oder Eigenverschulden ohne explizite Police-Klausel.

Marderbiss am Hochvolt-Kabel

Ob und bis zu welcher Summe der Marderbiss am Hochvolt-Kabel gedeckt ist, steht in den Bedingungen; manche Anbieter haben ihre alte Obergrenze von 20.000 Euro gestrichen, andere nicht. Wichtig: Die Folgeschäden (zum Beispiel an der Akku-Steuerung) müssen extra abgedeckt sein. Steht meist im Kleingedruckten.

Wallbox-Diebstahl

Hausratversicherung deckt fest installierte Wallbox in der Garage meist mit. Außerhalb (etwa an einer Carport-Säule) oft nicht. Wenn du dir nicht sicher bist: Lass dir die Klausel schriftlich bestätigen.

Typische Fehler im E-Auto-Versicherungs-Vertrag

Vor Vertragsabschluss noch mal zurücklehnen, einen Kaffee, und die Police richtig durchgehen. Diese fünf Punkte sehen wir bei deutschen E-Auto-Haltern immer wieder:

  • Akku-Klausel überlesen. Statt "Akku-Allgefahrendeckung" steht oft nur "Akku im Rahmen der Vollkasko mitversichert". Das ist deutlich enger gefasst.
  • Selbstbeteiligung zu niedrig. Eine sehr niedrige Selbstbeteiligung klingt verlockend, kostet aber spürbar mehr Beitrag. Rechne beide Varianten im Vergleich durch.
  • Werkstattbindung blind akzeptiert. Bei Tesla und einigen BMW-Modellen schreiben Hersteller eigene Werkstätten vor. Wenn deine Versicherung an ein anderes Netzwerk bindet, gibt es Konflikt im Schadenfall.
  • Familienrabatt vergessen. Wenn dein Partner oder Kind das E-Auto auch fährt, muss das im Vertrag stehen. Wer den Fahrerkreis falsch angibt, verletzt eine Obliegenheit: Der Versicherer darf seine Leistung dann nach § 28 VVG kürzen, bei Vorsatz ganz verweigern.
  • Typklasse nicht aktualisiert. Versicherer rechnen jährlich neu. Wenn dein Modell in eine billigere Klasse rutscht, frag explizit nach Anpassung. Sonst zahlst du den alten Beitrag weiter.

Steuerbefreiung & Kaufprämie 2026

Kfz-Steuer: Bis zu 10 Jahre frei

Reine E-Autos, die bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, sind bis zu zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis zum 31. Dezember 2035. So steht es in § 3d KraftStG. Läuft die Befreiung aus, zahlst du nicht den vollen Satz: Nach § 9 Abs. 2 KraftStG ermäßigt sich die Steuer für reine Elektrofahrzeuge um 50 Prozent. Beim Halterwechsel geht die restliche Befreiung auf den neuen Halter über (§ 3d Abs. 2 KraftStG).

Kaufprämie 2026: 1.500-6.000 €

Die Bundesregierung fördert 2026 den Kauf von E-Autos mit sozialer Staffelung (Quellen: BMUKN, BAFA):

  • Basisförderung: 3.000 Euro für reine E-Autos, 1.500 Euro für Plug-in-Hybride und Range-Extender.
  • Gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen: bis 45.000 Euro gibt es 5.000 Euro, bis 60.000 Euro 4.000 Euro, bis 80.000 Euro 3.000 Euro (reine E-Autos).
  • Kinder-Bonus: 500 Euro je Kind unter 18, höchstens zwei Kinder. Maximal 6.000 Euro.
  • Einkommensgrenze: 80.000 Euro, mit einem Kind 85.000 Euro, mit zwei Kindern 90.000 Euro.
  • Haltefrist: Das Auto muss 36 Monate auf dich zugelassen bleiben, sonst wird der Zuschuss zurückgefordert.
  • Antrag: nach der Zulassung, innerhalb von zwölf Monaten, rückwirkend für Zulassungen ab 1. Januar 2026. Das BAFA-Portal ist seit dem 19. Mai 2026 offen.

Wer noch finanzieren muss: vergleiche Autokredite. Die Zinskosten sind bei guten Konditionen meistens kleiner als die Kaufprämie. Mehr zur Förderung im E-Auto-Förder-Ratgeber.

Euro 7 Akku-Garantie (neu)

Die Euro-7-Verordnung (EU 2024/1257) schreibt für neue Fahrzeugtypen erstmals Mindestwerte für die Haltbarkeit der Antriebsbatterie vor. Das gibt dir zusätzliche Sicherheit über die Versicherung hinaus, ersetzt aber keine Akku-Klausel.

Wo E-Autos günstiger sind

Die Versicherung ist teurer - klar. Aber die Gesamtkosten können niedriger ausfallen:

  • Wartung: Laut einer ADAC-Auswertung sind Inspektionen beim E-Auto mindestens ein Drittel günstiger als beim vergleichbaren Verbrenner, je nach Marke bis zu 58 Prozent. Weniger bewegliche Teile, kein Ölwechsel, weniger Bremsverschleiß.
  • Energie: Wer zu Hause lädt, fährt pro 100 Kilometer meist günstiger als mit Benzin; wie viel, hängt an deinem Stromtarif.
  • Steuer: Bis zu 10 Jahre keine Kfz-Steuer.

Unter dem Strich gleicht die niedrigere Wartung den Versicherungs-Aufschlag oft aus. Stiftung Warentest hat im Januar 2026 Verbrenner- und E-Auto-Tarife im Kfz-Versicherungsvergleich geprüft und zeigt, wie groß die Spannweite zwischen Anbietern ist.

E-Auto-Versicherung wechseln: Schritt für Schritt

Stichtag für den jährlichen Wechsel ist der 30. November. Wer außerhalb der Frist wechseln will, kann das nach einer Beitragserhöhung oder einem Schadensfall über das Sonderkündigungsrecht. So gehst du vor:

  1. Aktuelle Police prüfen. Suche im Vertrag nach: Akku-Klausel, Wallbox-Schutz, Selbstbeteiligung, jährlicher Beitrag, Kündigungstermin. Ein kurzer Blick reicht.
  2. Vergleich online machen. Mit Modell, Kilometerleistung, Schadenfreiheitsklasse und Region in den Kfz-Vergleich. Du bekommst Angebote von über 330 Tarifen.
  3. Top 3 unter die Lupe nehmen. Bei den günstigsten drei prüfst du das Kleingedruckte: Welche Akku-Schäden sind drin? Wie hängt die Wallbox? Werkstattbindung ja/nein?
  4. Kündigung an alten Versicherer schreiben. Per Brief mit Eingangsbestätigung oder über das Online-Portal. Frist meist 1 Monat zum Vertragsende.
  5. Neuen Vertrag abschließen, erst dann. Erst wenn die Kündigung bestätigt ist, den neuen Tarif aktivieren. Sonst bist du doppelt versichert oder überhaupt nicht.

Pro-Tipp: Lass dir vom alten Versicherer die SF-Bescheinigung schicken, bevor du wechselst. Manche Anbieter zahlen den Bonus erst nach Vorlage des Schreibens, ohne kann das Wochen dauern. Mehr zu Anbieter-Strategien findest du im Telematik-Ratgeber und im Regionalklassen-Überblick.

So sparst du bei der E-Auto-Versicherung

  • Jährlich vergleichen. Die Spreizung zwischen Versicherern ist bei E-Autos besonders groß. Kostenlos vergleichen.
  • Zahlweise und Werkstattbindung prüfen. Laut Finanztip zahlst du bei monatlicher Zahlung fast zehn Prozent mehr als bei Jahreszahlung, und eine Werkstattbindung macht den Vertrag um rund zehn Prozent günstiger.
  • Telematik-Tarif. Einzelne Anbieter geben bei sicherer Fahrweise bis zu 30 Prozent Nachlass, die HUK-COBURG zum Beispiel mit Telematik Plus. Mehr im Telematik-Ratgeber.
  • Typklasse vor dem Kauf prüfen. Manche E-Modelle sind in der Typklasse günstiger als andere - die Differenz schlägt sich direkt im Beitrag nieder.
  • Bis 30. November wechseln. Stichtag für den jährlichen Versicherungswechsel.

Häufige Fragen

Ist die E-Auto-Versicherung in Deutschland teurer?

Häufig ja, aber eine allgemeingültige Prozentzahl gibt es nicht. Reparaturkosten und spezialisierte Akku-Komponenten treiben den Preis, während niedrigere Wartungs- und Stromkosten einen Teil davon ausgleichen. Wie groß der Unterschied bei deinem Modell ausfällt, zeigt nur der Vergleich konkreter Angebote.

Was kostet ein neuer Akku für ein E-Auto?

Einen festen Preis gibt es nicht. Ein Kompletttausch ist laut ADAC selten nötig, weil sich oft einzelne Module ersetzen lassen; teuer wird es trotzdem. Deshalb gehört eine Akku-Allgefahrendeckung in jede E-Auto-Police.

Brennen E-Autos häufiger als Verbrenner?

Nein. Der ADAC zitiert eine US-Auswertung, nach der 0,03 Prozent der E-Autos und 1,5 Prozent der Verbrenner brennen. Aber: Akku-Brände sind schwerer zu löschen, und Bergung und Reinigung des Brandorts werden teuer.

Sind E-Autos in Deutschland steuerfrei?

Reine E-Autos mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis 31.12.2035 (§ 3d KraftStG). Danach ermäßigt sich die Steuer nach § 9 Abs. 2 KraftStG um 50 Prozent.

Gibt es 2026 wieder eine E-Auto-Kaufprämie?

Ja. Haushalte bis 80.000 Euro zu versteuerndem Einkommen (mit Kindern bis 90.000 Euro) erhalten 1.500 bis 6.000 Euro, je nach Fahrzeugtyp, Einkommen und Kinderzahl. Der Antrag wird nach der Zulassung beim BAFA gestellt; das Portal ist seit dem 19. Mai 2026 offen (Quelle: BMUKN/BAFA).

Vollkasko oder Teilkasko fürs E-Auto?

Immer Vollkasko - auch bei älteren E-Autos. Teilkasko deckt keine Kollisionsschäden am Akku, der die teuerste Komponente deines Autos ist.

Was kostet eine E-Auto-Versicherung im Jahr?

Das hängt an Modell, Typklasse, Region und Schadenfreiheitsklasse. Zur Orientierung: Die Allianz nennt für ein Beispielprofil Beiträge ab 119 Euro (Haftpflicht) bis 199 Euro (Vollkasko) im Jahr; in der Verivox-Beispielrechnung vom Juli 2026 lag die Vollkasko für einen VW ID.3 bei rund 301 Euro und für ein Tesla Model Y bei rund 431 Euro.

Jetzt E-Auto-Versicherung vergleichen

Nicht jeder Versicherer hat E-Autos sauber im Programm. Manche bieten keinen echten Akku-Schutz, andere verlangen deutlich höhere Aufschläge. Der schnellste Weg zum passenden Tarif: Kfz-Versicherung jetzt vergleichen. Kostenlos, in zwei Minuten, mit über 330 Tarifen.

Du brauchst noch eine eVB-Nummer für die Anmeldung? Hol sie dir über unseren eVB-Service. Wer das E-Auto finanzieren will, vergleicht Autokredite und kalkuliert mit der aktuellen Kaufprämie.

Jetzt sparen und vergleichen

Kostenloser und unabhängiger Vergleich

Sichere Daten

Kostenloser Service

Schneller Wechsel

E-Auto
Elektroauto
Versicherung
2026
Akku
Vollkasko
Tesla
HUK24
Allianz
Wallbox

Häufig gestellte Fragen

Ist die E-Auto-Versicherung in Deutschland teurer?

Häufig ja, aber eine allgemeingültige Prozentzahl gibt es nicht. Reparaturkosten und spezialisierte Akku-Komponenten treiben den Preis, während niedrigere Wartungs- und Stromkosten einen Teil davon ausgleichen. Wie groß der Unterschied bei deinem Modell ausfällt, zeigt nur der Vergleich konkreter Angebote.

Was kostet ein neuer Akku für ein E-Auto?

Einen festen Preis gibt es nicht. Ein Kompletttausch ist laut ADAC selten nötig, weil sich oft einzelne Module ersetzen lassen; teuer wird es trotzdem. Deshalb gehört eine Akku-Allgefahrendeckung in jede E-Auto-Police.

Brennen E-Autos häufiger als Verbrenner?

Nein. Der ADAC zitiert eine US-Auswertung, nach der 0,03 Prozent der E-Autos und 1,5 Prozent der Verbrenner brennen. Aber: Akku-Brände sind schwerer zu löschen, und Bergung und Reinigung des Brandorts werden teuer.

Sind E-Autos in Deutschland steuerfrei?

Reine E-Autos mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis 31.12.2035 (§ 3d KraftStG). Danach ermäßigt sich die Steuer nach § 9 Abs. 2 KraftStG um 50 Prozent.

Gibt es 2026 wieder eine E-Auto-Kaufprämie?

Ja. Haushalte bis 80.000 Euro zu versteuerndem Einkommen (mit Kindern bis 90.000 Euro) erhalten 1.500 bis 6.000 Euro, je nach Fahrzeugtyp, Einkommen und Kinderzahl. Der Antrag wird nach der Zulassung beim BAFA gestellt; das Portal ist seit dem 19. Mai 2026 offen (Quelle: BMUKN/BAFA).

Vollkasko oder Teilkasko fürs E-Auto?

Immer Vollkasko - auch bei älteren E-Autos. Teilkasko deckt keine Kollisionsschäden am Akku, der die teuerste Komponente deines Autos ist.

Was kostet eine E-Auto-Versicherung im Jahr?

Das hängt an Modell, Typklasse, Region und Schadenfreiheitsklasse. Zur Orientierung: Die Allianz nennt für ein Beispielprofil Beiträge ab 119 Euro (Haftpflicht) bis 199 Euro (Vollkasko) im Jahr; in der Verivox-Beispielrechnung vom Juli 2026 lag die Vollkasko für einen VW ID.3 bei rund 301 Euro und für ein Tesla Model Y bei rund 431 Euro.

Kann ich meinen SF-Rabatt vom Verbrenner aufs E-Auto übertragen?

Ja. Beim Wechsel von Verbrenner auf E-Auto bleibt deine Schadenfreiheitsklasse erhalten, solange beide Fahrzeuge in dieselbe Kategorie fallen (Pkw). Beantrage die SF-Bescheinigung beim alten Versicherer, bevor du den neuen Vertrag startest, damit du nicht temporär in eine ungünstigere Klasse rutschst.

Ähnliche Artikel

Energie

Gaspreise 2026: Markt & Wechselstrategie

Gaspreise 2026 in Deutschland: aktueller Stand, Sonderkündigungsrecht, Wechselstrategie. Mit Quellen von BNetzA, BDEW und Verbraucherzentrale.

10. Januar 202514 Min.
Lesen
Versicherung

KFZ-Versicherung wechseln ohne Abmelden 2026

Kfz-Versicherung wechseln ohne Abmelden: Das Auto bleibt zugelassen. Wann du wechseln kannst, Stichtag 30.11., Sonderkündigung nach § 40 VVG, 5 Schritte.

28. Oktober 202510 Min.
Lesen
Versicherung

E-Auto & Telematik 2026: lohnt die Kombi?

E-Auto-Tarif und Telematik kombinieren? Zugesichert hat das bisher nur die Allianz. Rabatte, Anbieter und Bedingungen im Überblick.

29. Oktober 20257 Min.
Lesen