Unfallversicherung vergleichen 2026
Rund 70 Prozent aller Unfälle passieren laut GDV in der Freizeit, beim Sport oder im Haushalt. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt dort nicht. Eine private Unfallversicherung schliesst diese Lücke und leistet bei dauerhaften Körperschäden eine Kapitalzahlung oder monatliche Rente. Hier kannst du über 30 Anbieter kostenlos vergleichen, ab 39 Euro im Jahr.
Gesetzliche vs. private Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur auf dem Arbeitsweg und am Arbeitsplatz. Wer sich beim Wandern das Knie verdreht oder im Garten von der Leiter fällt, ist ohne private Absicherung auf sich gestellt. Die private Unfallversicherung zahlt weltweit und rund um die Uhr, egal ob der Unfall beruflich oder privat passiert.
Welche Varianten gibt es?
- Einzel-Unfallversicherung: Schutz für eine Person, ab circa 39 Euro pro Jahr
- Familien-Unfallversicherung: alle Familienmitglieder in einem Vertrag, oft günstiger als Einzelverträge
- Kinder-Unfallversicherung: deckt Schulunfälle und Freizeit ab
- Senioren-Unfallversicherung: erweiterter Schutz bei Sturzunfällen und Oberschenkelhalsbruch
Wichtige Leistungen im Überblick
- Invaliditätsleistung: Einmalzahlung bei bleibenden Gesundheitsschäden, berechnet nach Gliedertaxe
- Unfallrente: monatliche Zahlung bei schwerer Invalidität ab 50 Prozent
- Krankenhaustagegeld: täglicher Zuschuss bei stationärem Aufenthalt
- Bergungskosten: Übernahme von Such- und Rettungskosten, zum Beispiel nach Skiunfällen
- Progression: bei 500 Prozent Progression wird bei voller Invalidität das Fünffache der Grundsumme ausgezahlt
Was kostet eine Unfallversicherung?
Ein Einzeltarif beginnt bei rund 39 Euro pro Jahr. Familien zahlen je nach Anbieter ab circa 80 Euro jährlich für alle Mitglieder. Der Beitrag hängt von Alter, Beruf und gewählter Versicherungssumme ab. Grundsummen zwischen dem 3- und 5-fachen des Bruttojahreseinkommens gelten als Richtwert.
Häufig gestellte Fragen zur Unfallversicherung
Wann leistet eine Unfallversicherung?
Die Unfallversicherung leistet bei Unfällen, die plötzlich, von außen und unfreiwillig auf den Körper einwirken. Dazu gehören Stürze, Sportverletzungen, Verkehrsunfälle und Arbeitsunfälle.
Was ist der Unterschied zur gesetzlichen Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Arbeits- und Wegeunfälle ab. Die private Unfallversicherung schützt rund um die Uhr - auch in der Freizeit, beim Sport und im Haushalt.
Wie wird der Invaliditätsgrad berechnet?
Der Invaliditätsgrad wird nach der Gliedertaxe berechnet. Diese gibt für jeden Körperteil einen festen Prozentsatz vor (z.B. Arm: 70%, Bein: 70%, Auge: 50%). Bei Teilverlust wird anteilig berechnet.
Was bedeutet Progression bei der Unfallversicherung?
Bei progressiven Tarifen steigt die Leistung überproportional mit dem Invaliditätsgrad. Bei 100% Invalidität können so bis zu 500% der Grundsumme ausgezahlt werden - besonders wichtig bei schweren Unfällen.
Sind Vorerkrankungen ein Problem?
Die meisten Unfallversicherungen haben keine Gesundheitsprüfung. Wichtig ist nur, dass der Unfall die Ursache der Invalidität ist, nicht eine bereits bestehende Erkrankung.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Experten empfehlen das 3-5 fache des Bruttojahreseinkommens als Grundsumme. Bei progressiven Tarifen reicht oft eine geringere Grundsumme, da die Leistung bei schweren Unfällen stark ansteigt.
Verwandte Versicherungen
Neben der Unfallversicherung lohnt sich ein Blick auf die Privathaftpflicht, die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Hausratversicherung und für Tierhalter auch die Tierkrankenversicherung. Einen Überblick über alle Sparten findest du im Versicherungsvergleich.
