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Für Beamtenanwärter

Krankenversicherung für Beamtenanwärter: Vergleich & Sofortaufnahme 2026

Anwärter-Tarife ab 80€/Monat. Sofortaufnahme dank Öffnungsaktion, oft ohne ausführliche Gesundheitsprüfung. Mehr Tiefe gibt es im PKV-Vergleich für Beamte, im allgemeinen Krankenvollversicherung-Vergleich und beim Vergleich beihilfekonformer Tarife.

80€
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Sofort

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Anwärter-Vorteile auf einen Blick

Sofortschutz ab Tag 1

Ab rund 80€ monatlich

Öffnungsaktion nutzbar

Premium-Leistungen

Lebenslang günstig

Optional: BU-Schutz

Was kostet die PKV für Beamtenanwärter wirklich?

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Auf dein Eintrittsalter, deinen Gesundheitsstatus, den gewählten Tarif und den Anbieter. Als Orientierung gibt der Markt für Anwärter-Tarife mit 50 Prozent Beihilfe einen Rahmen vor.

EintrittsalterGrundtarifKomforttarif
22-25 Jahreca. 80-110 €/Mon.ca. 130-170 €/Mon.
26-30 Jahreca. 95-130 €/Mon.ca. 150-200 €/Mon.
31-35 Jahreca. 110-160 €/Mon.ca. 180-240 €/Mon.

Spannen variieren je nach Anbieter und Leistungspaket. Genaue Beiträge bekommst du über den Vergleichsrechner oben in wenigen Minuten.

Wichtig: Die GKV ist für Beamtenanwärter selten eine echte Alternative. Du hast als Anwärter im Vorbereitungsdienst keinen Anspruch auf die kostengünstige Pflichtversicherung. In der freiwilligen GKV zahlst du den vollen Beitrag selbst, ohne Beihilfe-Anbindung.

Sofortaufnahme dank Öffnungsaktion

Die Öffnungsaktion ist eine Vereinbarung zwischen dem PKV-Verband und den Beihilfeträgern. Sie soll verhindern, dass beihilfeberechtigte Personen wegen Vorerkrankungen aus der PKV ausgeschlossen werden.

  • Zeitfenster: 6 Monate ab erstmaliger Berufung. Verpasst du die Frist, gelten wieder die normalen Annahmerichtlinien.
  • Risikozuschlag begrenzt: Maximal 30 Prozent auf den regulären Tarifbeitrag, egal welche Vorerkrankung.
  • Keine pauschale Ablehnung: Teilnehmende Versicherer dürfen dich nicht wegen Risiken zurückweisen.
  • Wartezeit kann entfallen: Viele Tarife verzichten zusätzlich auf die regulären Wartezeiten.

Welche Versicherer machen mit? Eine größere Gruppe traditioneller Beihilfe-Anbieter beteiligt sich, darunter zum Beispiel Debeka, Allianz, Continentale, DBV, Hallesche, Barmenia, Versicherungskammer Bayern und LVM. Welcher davon zu dir passt, hängt vom Tarif und deiner Lebenssituation ab. Der Vergleich oben filtert das automatisch.

Tipp: Reiche den Antrag möglichst direkt nach der Ernennung ein, idealerweise schon ein bis zwei Wochen vor Dienstbeginn. Dann steht der Schutz pünktlich zum Antritt.

Anwartschaft: Kleine vs. Große Variante

Eine Anwartschaft hält dir das Recht auf einen PKV-Vertrag offen, ohne dass du jetzt schon den vollen Beitrag zahlst. Das ist nützlich, wenn du gerade in der GKV bist (zum Beispiel als Studierende vor dem Vorbereitungsdienst), aber später in die PKV willst.

Kleine Anwartschaft

Du friert deinen aktuellen Gesundheitszustand ein. Typischerweise rund 5 bis 10 Prozent des späteren Beitrags.

Schützt vor künftigen Risikozuschlägen wegen neuer Vorerkrankungen, aber nicht vor steigenden Beiträgen durch Alter.

Große Anwartschaft

Du legst zusätzlich Altersrückstellungen an. Anteil typischerweise 20 bis 45 Prozent des späteren Beitrags.

Sinnvoll, wenn du sehr lange wartest und dein PKV-Beitrag im Alter signifikant gedämpft werden soll.

Welche passt zu dir? Die kleine Anwartschaft ist die Standardlösung, wenn du sicher in 1-3 Jahren wechselst. Die große Anwartschaft lohnt sich nur bei langen Wartezeiten.

Wann ist die GKV doch sinnvoll?

Die PKV ist für die meisten Anwärter die wirtschaftlichere Wahl. Es gibt aber Situationen, in denen sich die freiwillige GKV besser anfühlt:

  • Schwere chronische Vorerkrankungen. Wenn dein Risikozuschlag selbst nach der Öffnungsaktion hoch wäre und der Tarif damit teuer wird.
  • Mehrere Familienmitglieder ohne Einkommen. In der freiwilligen GKV sind Ehepartner und Kinder ohne eigenes Einkommen beitragsfrei mitversichert. In der PKV zahlt jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag, wobei die Beihilfe für Kinder oft 80 Prozent abdeckt.
  • Kurze Dienstzeit oder Wechsel in einen GKV-pflichtigen Beruf geplant. Dann ist eine PKV mit langer Bindung nicht ideal.

In allen anderen Fällen sind PKV-Anwärter-Tarife durch die Beihilfe-Kombination meist deutlich günstiger und leistungsstärker als die freiwillige GKV. Lass dir im Zweifel beides durchrechnen, bevor du dich festlegst. Als Beamtenanwärter hast du normalerweise keinen Anspruch auf die GKV-Pflichtversicherung. Wer in der GKV bleibt, ist freiwillig versichert und zahlt den vollen Beitrag selbst.

Gesundheitsprüfung: Sei ehrlich

Beim Antrag fragt der Versicherer nach Vorerkrankungen, Behandlungen und Medikamenten der letzten Jahre. Das nennt sich vorvertragliche Anzeigepflicht. Klingt formal, hat aber harte Folgen.

  • Antworte vollständig und korrekt. Vergisst oder verschweigst du etwas Relevantes, kann der Versicherer den Vertrag im Leistungsfall anfechten oder Leistungen kürzen.
  • Nichts verharmlosen. Auch ambulante Behandlungen, Therapien und Medikamenten-Verordnungen gehören in die Antworten.
  • Im Zweifel beim Hausarzt nachfragen. Hol dir bei Bedarf einen Auszug deiner Patientenakte, bevor du den Antrag ausfüllst.

Bei Unsicherheiten kannst du eine anonyme Risikovoranfrage stellen. Du sendest deine Gesundheitsdaten anonym an mehrere Versicherer und erfährst, welche dich zu welchen Konditionen aufnehmen würden. Dein Name taucht erst beim eigentlichen Antrag auf.

Tipp: Sofort handeln bei Einstellung

Checkliste vor Dienstantritt

Du bist kein Anwärter, sondern angestellt oder selbstständig? Dann ist unser allgemeiner PKV-Sofortschutz-Vergleich die bessere Anlaufstelle. Wenn du dich allgemeiner über PKV für Beamte informieren willst, schau auch beim PKV-Beamte-Vergleich.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

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