Zum Hauptinhalt springen
CheckAlle.de
PKV-Vergleich für Beamte

Private Krankenversicherung für Beamte vergleichen

Als Beamter bekommst du Beihilfe vom Dienstherrn. Die PKV ergänzt den Rest. Weil du nur 20 bis 50 Prozent der Kosten selbst absichern musst, sind die Beiträge deutlich niedriger als bei einer normalen Vollversicherung. Hier kannst du Tarife kostenlos vergleichen.

Beihilfe-konforme Tarife
Kostenloser Vergleich
Ab ca. 120 Euro/Monat
Mehrere Anbieter
PKV-Vergleich starten
Vergleichsrechner wird geladen...
Von Checkalle·Aktualisiert: Auf Aktualität geprüft

Das Wichtigste in Kürze

Stand: Mai 2026

Beihilfe deckt 50-80% der Krankheitskosten. Die PKV versichert nur den Eigenanteil.

Beiträge ab ca. 120 Euro/Monat je nach Alter und Tarif. Junge Beamte zahlen weniger.

Lebenslanger Schutz: Von der Verbeamtung bis zur Pension und darüber hinaus.

Freie Arztwahl, Chefarzt, Einzelzimmer in vielen Tarifen enthalten.

Pensionäre zahlen weniger: Beihilfe steigt auf 70%, PKV-Anteil sinkt.

GKV finanziell nachteilig: Ohne Beihilfe voller Beitrag ohne Arbeitgeberanteil.

PKV für Beamte: Was du wissen musst

Wer verbeamtet ist, hat bei der Krankenversicherung einen klaren Vorteil: Der Dienstherr beteiligt sich über die Beihilfe an den Krankheitskosten. Je nach Lebenssituation übernimmt die Beihilfe zwischen 50 und 80 Prozent. Die private Krankenversicherung deckt dann nur den verbleibenden Eigenanteil ab. Das macht die Beiträge erheblich günstiger als eine normale PKV-Vollversicherung oder auch die allgemeine private Krankenversicherung.

Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den Anbietern, die sich über die Jahre summieren. Ein Tarifvergleich lohnt sich, weil Beitragsstabilität, Leistungsumfang und Selbstbeteiligungsoptionen je nach Versicherer deutlich variieren. Wer früh vergleicht, spart langfristig. Weitere Spartipps findest du in unserem Ratgeber zur günstigen privaten Krankenversicherung.

Beihilfesätze nach Beamtenstatus

Die Beihilfesätze sind bundesweit geregelt. Einzelne Bundesländer können leicht abweichen. Hier die gängigen Werte:

BeamtenstatusBeihilfePKV-AnteilGeschätzte Beiträge*
Aktive Beamte (ohne/1 Kind)50%50%120-350 Euro/Monat
Beamte mit 2+ Kindern70%30%80-220 Euro/Monat
Pensionäre70%30%80-250 Euro/Monat
Ehepartner (berücksichtigungsfähig)70%30%80-200 Euro/Monat
Kinder80%20%30-80 Euro/Monat

* Geschätzte Beitragsspannen. Der tatsächliche Beitrag hängt von Alter, Gesundheit und Tarifwahl ab. Quelle: Eigene Marktrecherche, kein Anspruch auf Vollständigkeit. Vergleiche dazu auch Finanztip — PKV für Beamte.

Beihilfe Bund vs. Land: Was unterscheidet sich?

Die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) § 46 regelt die Beihilfe für Bundesbeamte. Die 16 Bundesländer haben eigene Beihilfeverordnungen mit teilweise abweichenden Regelungen. Die Grundsätze (50/70/80 Prozent) sind aber meist gleich.

Wo es Unterschiede gibt:

  • Wahlleistungen Krankenhaus: In Bayern und Baden-Wuerttemberg sind Chefarzt und Zweibettzimmer im Standard-Beihilfesatz enthalten. In Hessen oder NRW musst du dafür einen Wahlleistungszuschlag von rund 22 Euro im Monat vom Bruttogehalt zahlen.
  • Beihilfefähige Aufwendungen Zahn: Höchstgrenzen unterscheiden sich, vor allem bei Implantaten und Kieferorthopädie.
  • Heilpraktiker-Erstattung: Manche Länder erstatten anteilig, andere gar nicht.
  • Pauschale Beihilfe-Option: Fünf Bundesländer bieten eine GKV-Alternative (siehe nächster Abschnitt).

Tipp: Bevor du einen PKV-Tarif wählst, prüfe die Beihilfeverordnung deines Dienstherrn. Ein guter Tarif erstattet genau das, was deine Beihilfe nicht übernimmt — sonst entstehen Versorgungslücken oder du zahlst doppelt. Mehr Details findest du beim Bundesministerium des Innern (BMI).

Pauschale Beihilfe: Die GKV-Option in fünf Bundesländern

In Berlin, Bremen, Hamburg, Brandenburg und Thüringen gibt es die sogenannte pauschale Beihilfe. Damit erhältst du als Beamter einen monatlichen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) — ähnlich wie der Arbeitgeberanteil in der Privatwirtschaft.

Wann lohnt sich die pauschale Beihilfe?

  • Mehrere Kinder oder ein nicht arbeitender Ehepartner. Die GKV-Familienversicherung ist beitragsfrei.
  • Vorerkrankungen mit hohen Risikozuschlägen in der PKV.
  • Niedriges Einkommen mit Familie. GKV-Beitraege richten sich nach dem Einkommen.

Wann lohnt sie sich nicht?

  • Singles ohne Kinder. PKV mit Beihilfe ist meist günstiger.
  • Beamte mit hohem Einkommen. Die Beitragsbemessungsgrenze 2026 liegt bei 5.512,50 Euro brutto im Monat. Darüber zahlst du in der GKV den Höchstbeitrag, ohne mehr Leistung.

Wichtig: Die Wahl ist meistens unwiderruflich. Wenn du dich für pauschale Beihilfe und GKV entscheidest, ist ein späterer Wechsel in die PKV oft nur mit voller Gesundheitsprüfung möglich. Mehr dazu bei der Verbraucherzentrale.

Was kostet eine PKV für Beamte?

Die Kosten hängen von drei Faktoren ab: deinem Alter beim Eintritt, deinem Gesundheitszustand und dem gewählten Tarif. Junge Beamte, die sich direkt nach der Verbeamtung versichern, zahlen die niedrigsten Beiträge. Das liegt daran, dass die Beiträge in der PKV nach dem Eintrittsalter kalkuliert werden, nicht nach dem Einkommen wie in der GKV.

Ein Beispiel: Ein 28-jaehriger Beamter mit 50% Beihilfe zahlt für einen Komfort-Tarif je nach Anbieter zwischen 150 und 250 Euro im Monat. Derselbe Tarif kostet einen 45-Jaehrigen deutlich mehr, weil das Eintrittsalter höher ist. Deshalb gilt: Je früher du dich privat versicherst, desto günstiger wird es langfristig.

Geschätzte Beiträge nach Altersgruppe (Beihilfesatz 50%)

EintrittsalterBasis-TarifKomfort-TarifPremium-Tarif
25-29 Jahre80-150 Euro150-220 Euro220-320 Euro
30-39 Jahre120-180 Euro180-260 Euro260-380 Euro
40-49 Jahre160-240 Euro240-340 Euro340-480 Euro
50+ Jahre200-300 Euro300-420 Euro420-550 Euro

Angaben ohne Gewähr. Tatsächliche Beiträge variieren je nach Versicherer, Gesundheitszustand und Selbstbeteiligung. Die Tabelle dient zur groben Orientierung. Nutze den Vergleichsrechner oben für individuelle Angebote.

Drei Tarifarten: Basis, Komfort, Premium

Einstieg

Basis-Tarif

Ab ca. 80-180 Euro/Monat

  • Beihilfe-Ergaenzung
  • Ambulante Grundversorgung
  • Stationär im Mehrbettzimmer
  • Zahnbehandlung Grundschutz

Gut für junge Beamte und Beamtenanwärter, die auf den Preis achten.

Beliebt

Komfort-Tarif

Ab ca. 150-260 Euro/Monat

  • Alles aus Basis, plus:
  • Freie Arztwahl
  • Zweibettzimmer im Krankenhaus
  • Erweiterte Zahnleistungen
  • Heilpraktiker-Leistungen

Gutes Verhältnis von Leistung und Preis für die meisten Beamten.

Umfassend

Premium-Tarif

Ab ca. 220-400 Euro/Monat

  • Alles aus Komfort, plus:
  • Chefarztbehandlung
  • Einzelzimmer im Krankenhaus
  • Hochwertiger Zahnersatz
  • Weltweiter Schutz

Für Beamte, die beim Gesundheitsschutz keine Kompromisse machen wollen.

PKV-Anbieter für Beamte

Diese Versicherer bieten spezielle Tarife für Beamte und Beamtenanwärter an. Die Auswahl ist nicht abschliessend.

Grosser Beamtenversicherer

Debeka

Seit 1905

Einer der größten Beamtenversicherer in Deutschland. Gegründet 1905 in Koblenz, ursprünglich als Krankenversicherungsverein für Beamte.

Bekannt für:
  • Breites Tarif-Angebot für Beamte
  • Beihilfe-Ergaenzungstarife
  • Optionen für Beamtenanwärter

Signal Iduna

Seit 1907

Versicherungsgruppe aus Dortmund mit PKV-Tarifen speziell für den öffentlichen Dienst.

Bekannt für:
  • Flexible Tarifbausteine
  • Beihilfe-Ergaenzung
  • Anwaerter-Tarife

Barmenia

Seit 1904

Wuppertaler Versicherungsgruppe mit langer PKV-Tradition. Bietet beihilfekonforme Tarife für verschiedene Beamtengruppen.

Bekannt für:
  • Beihilfe-optimierte Tarife
  • Stabile Beitragsentwicklung
  • Gute Leistungsregulierung

DKV

Seit 1927

Teil der ERGO-Gruppe. Einer der größten privaten Krankenversicherer in Europa mit Sitz in Köln.

Bekannt für:
  • Umfangreiche Leistungspakete
  • Internationale Absicherung
  • Digitale Services

Continentale

Seit 1926

Dortmunder Versicherungsverbund mit Fokus auf stabile Beitragsentwicklung und faire Leistungsregulierung.

Bekannt für:
  • Bekannt für Beitragsstabilität
  • Transparente Bedingungen
  • Faire Schadenregulierung

Hallesche

Seit 1934

Stuttgarter Krankenversicherer, Teil der ALH Gruppe. Bietet seit Jahrzehnten PKV-Tarife für Beamte an.

Bekannt für:
  • Spezielle Beamtentarife
  • Flexible Selbstbeteiligung
  • Optionen für Familien

Die Reihenfolge ist keine Empfehlung. Welcher Anbieter zu dir passt, hängt von deinem Eintrittsalter, deinem Gesundheitszustand und deinem Beihilfesatz ab. Prüfe im Vergleichsrechner oder lies bei Finanztip tiefer nach.

Heilfürsorge vs. PKV: Was Polizisten und Soldaten wissen müssen

Bestimmte Beamtengruppen haben keine Beihilfe, sondern Heilfürsorge. Das betrifft vor allem die Bundespolizei, Soldaten der Bundeswehr (während der aktiven Dienstzeit) und Vollzugsbeamte in einigen Bundesländern (z.B. Polizei NRW, JVA Bayern).

Heilfürsorge ist eine Vollabsicherung: Der Dienstherr übernimmt 100 Prozent der notwendigen Krankheitskosten. Eine PKV brauchst du in der aktiven Dienstzeit nicht — aber ein paar Punkte solltest du im Kopf haben.

Anwartschaft sinnvoll

Wenn du später pensioniert wirst, fällst du oft in das normale Beihilfesystem zurück (70%). Dann brauchst du eine PKV. Mit einer kleinen Anwartschaft sicherst du dir günstige Konditionen für später.

Familie nicht heilfürsorgeberechtigt

Dein Ehepartner und deine Kinder brauchen eine eigene Versicherung. Hier hilft eine PKV mit Beihilfe für berücksichtigungsfähige Angehörige (70/80 Prozent).

Wahlleistungen

Heilfürsorge deckt nur die notwendigen Leistungen. Für Chefarzt oder Einbettzimmer brauchst du eine private Zusatzversicherung.

Auslandsdienst

Wenn du ins Ausland versetzt wirst, prüfe vorab den Auslandsschutz deiner Heilfürsorge. Bei Bedarf eine private Auslandskrankenversicherung dazubuchen.

Hintergrund und Beratung: dbb Beamtenbund und Tarifunion.

Anwartschaft: So behältst du deinen Schutz beim Wechsel

Wenn du deinen Beamtenstatus vorrübergehend pausierst (Elternzeit, Sabbatical, Auslandseinsatz) oder eine Wartezeit überbrücken musst, hilft dir eine Anwartschaftsversicherung. Sie sichert dir das Recht, später ohne neue Gesundheitsprüfung in deinen PKV-Tarif zurückzukehren.

Variante 1

Kleine Anwartschaft

  • Sichert nur deinen Gesundheitszustand
  • Beitrag ca. 5-10 Prozent des regulären Tarifs
  • Eintrittsalter wird beim Wiedereinstieg neu kalkuliert
Variante 2

Grosse Anwartschaft

  • Sichert Gesundheitszustand UND Eintrittsalter
  • Beitrag ca. 20-30 Prozent
  • Beim Wiedereinstieg gilt dein ursprüngliches Eintrittsalter

Wann brauchst du eine Anwartschaft?

  • Du gehst für mehrere Jahre ins Ausland und willst die GKV des Gastlandes nutzen.
  • Du machst Elternzeit und willst die Beiträge in dieser Zeit reduzieren.
  • Du wechselst kurzfristig in die GKV (z.B. wegen pauschaler Beihilfe), willst aber später zurück.

Achtung: Die Anwartschaft muss vor dem Statuswechsel beantragt werden. Im Nachhinein geht es nicht mehr. Sprich früh mit deinem Versicherer. Mehr Details beim PKV-Verband.

PKV wechseln als Beamter

Wenn du mit deinem aktuellen PKV-Tarif unzufrieden bist, kannst du wechseln. Das geht innerhalb desselben Versicherers (Tarifwechsel) oder zu einem anderen Anbieter (Versichererwechsel). Beim Tarifwechsel innerhalb des gleichen Unternehmens kannst du deine Altersrückstellungen komplett mitnehmen. Beim Wechsel zu einem anderen Versicherer ist die Mitnahme nur teilweise möglich (Basisbeitrag der Altersrückstellungen seit 2009).

Bevor du wechselst, vergleiche die Konditionen gründlich. Eine neue Gesundheitsprüfung ist nötig, und Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen. Lass dir deshalb vorher ein unverbindliches Angebot erstellen.

Worauf du beim Wechsel achten solltest

1. Kündigungsfrist beachten

Drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Verspätete Kündigung verlängert den Vertrag um ein Jahr.

2. Altersrückstellungen prüfen

Kläre vorab, wie viel du mitnehmen kannst. Das beeinflusst deinen Beitrag beim neuen Versicherer.

3. Gesundheitsfragen ehrlich beantworten

Verschwiegene Vorerkrankungen können später zur Vertragsaufhebung führen.

4. Tarifwechsel als Alternative

Oft reicht ein Wechsel innerhalb des gleichen Versicherers. Weniger Aufwand, keine neue Gesundheitsprüfung.

Steuer-Tipp: Beiträge zur PKV (für die Basisabsicherung im Krankheitsfall und die Pflegeversicherung) sind nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG als Sonderausgaben unbegrenzt absetzbar. Für Wahlleistungen wie Chefarzt und Einbettzimmer gelten Höchstbeträge. Mehr Details beim Bundesfinanzministerium oder in deinem Steuerbescheid.

PKV in der Pension: Was ändert sich?

Wenn du in Pension gehst, steigt dein Beihilfesatz in der Regel von 50 auf 70 Prozent. Das bedeutet: Deine PKV muss nur noch 30 Prozent der Kosten abdecken statt 50. In der Praxis sinkt dadurch dein monatlicher Beitrag.

Gleichzeitig greifen die Altersrückstellungen, die du während deiner aktiven Dienstzeit aufgebaut hast. Sie federn mögliche Beitragssteigerungen im Alter ab. Allerdings sind Beitragsanpassungen trotzdem möglich, wenn die Gesundheitskosten insgesamt steigen. Deshalb lohnt es sich, schon bei der Tarifwahl auf die langfristige Beitragsstabilität des Versicherers zu achten.

Für Beamtenanwärter gibt es spezielle Einsteigertarife, die später in reguläre Beamtentarife umgewandelt werden können. Auch das lohnt sich früh zu prüfen.

Beitragsentwicklung 2020-2026: Die durchschnittliche PKV-Beitragsanpassung lag laut Daten des PKV-Verbands zwischen 2020 und 2025 bei rund 3,5-5 Prozent pro Jahr. 2026 wurden in einigen Tarifen zweistellige Anpassungen wirksam. Beim Tarifvergleich solltest du daher nicht nur den Einstiegsbeitrag, sondern auch die historische Beitragsstabilität des Versicherers prüfen. Mehr Hintergrund bei pkv.de oder bei GdV.

5 Tipps für die richtige PKV als Beamter

1

Beihilfe-Konformitaet sicherstellen

Der Tarif muss zu 100 Prozent beihilfekonform sein. Das heisst: Die Erstattung muss exakt auf deinen Beihilfesatz abgestimmt sein, damit keine Versorgungslücken entstehen.

2

Beitragsstabilität prüfen

Schau dir an, wie sich die Beiträge des Versicherers in den letzten Jahren entwickelt haben. Manche Anbieter erhöhen seltener als andere. Das macht über 30 oder 40 Jahre einen grossen Unterschied.

3

Langfristig denken

Deine PKV begleitet dich bis zur Pension und darüber hinaus. Überlege nicht nur, was du jetzt brauchst, sondern auch, welche Leistungen im Alter wichtig werden könnten: Zahnersatz, Hilfsmittel, Psychotherapie.

4

Gesundheitsfragen ehrlich beantworten

Verschweige nichts. Vorerkrankungen, die du nicht angibst, können zur Vertragskündigung oder Leistungsverweigerung führen. Auch Kleinigkeiten zählen.

5

Mehrere Angebote einholen

Vergleiche mindestens drei bis vier Anbieter. Nutze dafür den Vergleichsrechner oben oder lass dich unabhängig beraten.

Warum die GKV für Beamte meistens teurer ist

Beamte können sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Aber in den meisten Fällen ist das finanziell nachteilig. Der Grund: Der Dienstherr zahlt keinen Arbeitgeberanteil zur GKV. Das bedeutet, du trägst den vollen Beitrag allein. Bei einem Bruttogehalt von 3.500 Euro wären das rund 580 Euro im Monat (Beitragssatz 2026: ca. 16,5 Prozent inkl. Zusatzbeitrag).

In der PKV mit Beihilfe zahlst du dagegen oft weniger als die Hälfte davon. Ausserdem sind die Leistungen in der PKV häufig besser: freie Arztwahl, kurze Wartezeiten, Chefarztbehandlung.

Es gibt aber Ausnahmen: Beamte mit sehr vielen Familienangehörigen profitieren in der GKV von der beitragsfreien Familienversicherung. In solchen Fällen lohnt sich eine individuelle Berechnung. Weitere Informationen dazu findest du bei der Krankenzusatzversicherung.

Eine Sonderform: In Berlin, Bremen, Hamburg, Brandenburg und Thüringen kannst du als Beamter die pauschale Beihilfe wählen und in der GKV bleiben. Der Dienstherr übernimmt dann einen Teil deines GKV-Beitrags — ähnlich wie der Arbeitgeberanteil in der Privatwirtschaft.

Häufige Fragen zur PKV für Beamte

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um private Krankenversicherung und Beihilfe

Datenschutz und Sicherheit

Deine Daten werden SSL-verschluesselt übertragen und nach DSGVO-Vorgaben verarbeitet. Der Vergleichsrechner wird von unserem Partner betrieben. Wir speichern keine Gesundheitsdaten.

Werbehinweis: CheckAlle.de arbeitet mit Vergleichsportalen wie Tarifcheck zusammen. Bei Abschluss über unsere Links erhalten wir eine Provision. Dir entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Die Reihenfolge der Anbieter ist keine Empfehlung.