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Für Beamte & Anwärter

Beihilfekonforme PKV: Vergleich für Beamte & Anwärter

Du bist Beamter, Anwärter oder Versorgungsempfänger? Mit einem beihilfekonformen Tarif versicherst du nur den Anteil, den deine Beihilfe nicht abdeckt. Vergleiche Anbieter, Beihilfesätze und Beispielbeiträge im Beamten-PKV Vergleich. Speziell für Anwärter im Vorbereitungsdienst gibt es Anwärter-Tarife mit Sofortaufnahme über die Öffnungsaktion.

Anwärter ab ca. 80 €/Monat*50 %/70 % Beihilfe (Bund)Restkosten-Tarif passend zur Beihilfe

*Beispielwert für Anwärter, abhängig von Anbieter, Eintrittsalter und Gesundheitsprüfung. Verbindliche Beiträge folgen nach Vergleich.

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Was ist eine beihilfekonforme PKV?

Eine beihilfekonforme private Krankenversicherung versichert nur den Teil deiner Krankheitskosten, den die Beihilfe deines Dienstherrn nicht übernimmt. Beim Bund sind das standardmäßig 50 % (70 % mit mindestens zwei berücksichtigungsfähigen Kindern und für Versorgungsempfänger, geregelt in § 46 BBhV).

Die Bundesländer haben jeweils eigene Beihilfeverordnungen. Sätze, beihilfefähige Aufwendungen und Karenzfristen unterscheiden sich. Dein Tarif sollte zum Beihilferecht deines konkreten Dienstherrn passen, sonst entstehen Versorgungslücken oder doppelte Beiträge. Mehr Hintergrund zur Sparte gibt es beim Verband der Privaten Krankenversicherung.

Beamtin und Beamter prüfen ihren PKV-Tarif

Beihilfesätze: Bund und Beispiele aus den Ländern

Die folgenden Sätze gelten für aktive Beamte und sind ein Auszug. Die jeweils aktuelle Verordnung ist beim Dienstherrn verbindlich.

DienstherrBeamter (Standard)Mit 2+ KindernVersorgungsempfängerQuelle
Bund50 %70 %70 %§ 46 BBhV
Bayern50 %70 %70 %Art. 96 BayBG / BayBhV
Nordrhein-Westfalen50 %70 %70 %§ 12 BVO NRW
Baden-Württemberg50 %70 %70 %§ 14 BVO BW
Hessen50 %70 %70 %§ 14 HBeihVO
Hamburg (Wahlrecht)pauschal* / 50 %70 %70 %§ 80 HmbBG

*In Hamburg und einzelnen weiteren Ländern gibt es eine pauschale Beihilfe für GKV-Versicherte als Alternative zur klassischen Beihilfe. Quellen siehe Tabelle. Stand der Recherche: April 2026.

Beispielbeiträge: PKV (Restkosten) im Vergleich zum freiwilligen GKV-Beitrag

Die Werte sind anonymisierte Beispiele und stehen nicht für ein konkretes Tarifangebot. Verbindliche Beiträge ergeben sich nach Tarifvergleich, Gesundheitsprüfung und Beihilfesatz deines Dienstherrn.

Profil (Beispiel)Beihilfekonforme PKVGKV (freiwillig, Höchstbeitrag)*Differenz
Anwärter, 25 J., Bund 50 %~ 80 €~ 380 €~ 300 €
Beamter, 30 J., Bund 50 %~ 150 €~ 410 €~ 260 €
Beamter, 40 J., 2 Kinder, 70 %~ 120 €~ 440 €~ 320 €
Versorgungsempfänger, 65 J., 70 %~ 200 €~ 480 €~ 280 €

*GKV-Höchstbeitrag 2026 inkl. Pflegeversicherung (Annahme: kinderlos, allgemeiner Beitragssatz, durchschnittlicher kassenindividueller Zusatzbeitrag, Kappung bei der Beitragsbemessungsgrenze 5.512,50 €/Monat). Verbindliche Berechnung über deine Krankenkasse. Quelle: Bundesgesundheitsministerium.

Was die PKV-Spalte nicht enthält

Pflegepflichtversicherung, mögliche Selbstbehalte und tariflich vereinbarte Mehrleistungen (z. B. Zwei-Bett-Zimmer). Ein neutraler Vergleich rechnet diese mit ein.

Wann die GKV vorne liegt

Bei niedrigem Einkommen, vielen Kindern, Vorerkrankungen oder pauschaler Beihilfe (Hamburg-Modell) kann die GKV langfristig günstiger sein. Vor allem dann lohnt sich ein ehrlicher Vergleich.

Was du als Beamter konkret gewinnst

Worauf es bei beihilfekonformer PKV ankommt

Drei nüchterne Gründe, warum die PKV für viele Beamte funktioniert, und drei Punkte, bei denen du genau hinschauen solltest.

Kosten teilen mit dem Dienstherrn

Frühes Eintrittsalter wirkt lebenslang

Tarif wird auf die Beihilfe abgestimmt

Sondertarif für Anwärter

Selbstbehalt als Spar-Hebel

Familie wird einzeln versichert

Bekannte Anbieter für beihilfekonforme Tarife

Welcher Anbieter zu dir passt, hängt von Eintrittsalter, Beihilfesatz und Wunschleistungen ab. Die folgenden Versicherer haben spezielle Beamten- und Anwärter-Tarife im Programm.

Debeka

Spezialisiert auf öffentlichen Dienst

  • Hoher Anteil an Beamtenkunden laut Geschäftsbericht
  • Klassische Restkosten-Tarife (NK, BC, B30, B70)
  • Eigene Beratungsstruktur in vielen Behörden

DBV (AXA-Konzern)

Gegründet als Beamten-Versicherung

  • Tarifserien für Bundes- und Landesbeamte
  • Optionen für Anwärter mit Übergang in Beamten-Tarif
  • Konzernrückhalt durch AXA

Barmenia

Modulare Beamten-Tarife

  • Individuell kombinierbare Bausteine
  • Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit (vertragsabhängig)
  • Optionale Zahn-Komfortleistungen

Die Auflistung ist beispielhaft und nicht abschließend. Welcher Anbieter im Einzelfall am besten passt, zeigt nur ein vollständiger Tarifvergleich, idealerweise mit unabhängiger Beratung.

Anwärter, Beamter, Pensionär: Was zu tun ist

Drei typische Lebenslagen, drei klare Schritte. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, sondern folgt der Beihilfelogik.

1. Beamtenanwärter

Tarifvergleich vor der ersten Krankmeldung. Anwärter-Sondertarife mit reduzierter Gesundheitsprüfung enden meist nach der Verbeamtung – die Übergangsregel sollte im Antrag stehen.

2. Aktiver Beamter

Beihilfesatz prüfen (Bund vs. Land), passende 50- oder 30-%-Tarife wählen. Bei Familienzuwachs Beihilfeumstellung und Tarifanteil anpassen lassen, dafür reicht meist ein Formular beim Anbieter.

3. Versorgungsempfänger

Mit Eintritt in den Ruhestand erhöht sich die Beihilfe beim Bund auf 70 %. Der PKV-Anteil sollte automatisch von 50 auf 30 % sinken. Plan eine Beitragsentlastungskomponente früh ein, sonst steigen die Beiträge im Alter.

Datenschutz und seriöse Anbieter

Anwärter? Lies die Übergangsklausel

Häufige Fragen

FAQ zur beihilfekonformen PKV

Die Fragen, die wir am häufigsten bekommen, in einer Antwort pro Punkt.

Häufig gestellte Fragen

Beihilfekonform heißt, dass dein PKV-Tarif genau zur Beihilfe deines Dienstherrn passt. Der Bund zahlt seinen Beamten 50 % der erstattungsfähigen Krankheitskosten als Beihilfe (70 % bei zwei oder mehr Kindern und für Versorgungsempfänger, vgl. § 46 BBhV). Deine PKV deckt die restlichen 50 % bzw. 30 % ab. Bei Landesbeamten gelten die jeweiligen Beihilfeverordnungen der Bundesländer; die Sätze können dort abweichen.

Die Beiträge richten sich nach Eintrittsalter, Beihilfesatz und gewähltem Leistungspaket. Beamtenanwärter starten bei einigen Anbietern um die 80 € monatlich (Beispielwert), Berufseinsteiger meist zwischen 120 € und 180 €. Im Pensionsalter mit 70-%-Beihilfe bewegen sich die Beiträge oft bei 180 € bis 280 €. Verbindliche Werte siehst du erst nach Tarifvergleich und Gesundheitsprüfung.

Für Beamte und Anwärter sind unter anderem Debeka, Barmenia, HUK-Coburg, AXA, DBV (Deutsche Beamten-Versicherung), Continentale und Deutscher Ring relevant. Welcher Anbieter passt, hängt von Eintrittsalter, Beihilfesatz und Wunschleistungen ab. Ein neutrales Beispiel: Debeka hat traditionell einen hohen Anteil an Beamtenkunden (siehe Geschäftsbericht). Vergleiche immer mehrere Tarife.

Ohne Beihilfe oder Arbeitgeberzuschuss zahlen Beamte den GKV-Beitrag in der Regel komplett selbst (freiwillige Versicherung), inklusive Pflegeversicherung. Mit beihilfekonformer PKV teilst du die Kosten mit dem Dienstherrn auf 50/50 oder 30/70 auf. Für die meisten Beamtenanwärter und jungen Beamten ist das deutlich günstiger als die GKV. Lass dich aber für deine Lebenssituation individuell beraten.

Üblich sind drei Bausteine: ein 50-%-Tarif für die Restkosten (Standard für Bundesbeamte), ein 30-%-Tarif für Pensionäre oder Beamte mit zwei oder mehr Kindern und ein optionaler Standardtarif als Auffangoption. Anwärter bekommen meist Sondertarife mit niedrigem Eintrittsbeitrag. Welche Kombination zu dir passt, hängt vom Beihilfesatz deines Dienstherrn ab.

Drei Hebel funktionieren in der Praxis: ein Selbstbehalt von 300 € bis 600 € pro Jahr, der Verzicht auf Komfortleistungen wie Einzelzimmer, und der frühe Einstieg als Anwärter (Eintrittsalter senkt den Beitrag lebenslang). Manche Anbieter zahlen außerdem eine Beitragsrückerstattung von bis zu sechs Monatsbeiträgen, wenn du keine Leistung in Anspruch nimmst. Prüf das in den jeweiligen Tarifbedingungen.

Als Pensionär oder Versorgungsempfänger erhältst du in der Regel 70 % Beihilfe (Bund, § 46 Abs. 2 BBhV). Dein PKV-Tarif sollte automatisch von 50 % auf 30 % wechseln können. Frag bei Vertragsabschluss aktiv nach dieser Beihilfeumstellung, und plan eine Beitragsentlastungskomponente ein, falls dein Anbieter sie anbietet.

Der Bund regelt Beihilfeansprüche in der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV). Jedes Bundesland hat zusätzlich eine eigene Beihilfeverordnung; die Sätze, beihilfefähigen Aufwendungen und Karenzzeiten unterscheiden sich teils. Achte beim PKV-Abschluss darauf, dass dein Tarif zur Beihilfe deines konkreten Dienstherrn passt, sonst entstehen Lücken oder Doppelversicherungen.

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Hinweis zu Inhalten: Beträge und Beispiele sind anonyme Modellrechnungen. Konkrete Beiträge ergeben sich erst nach Tarifvergleich, Gesundheitsprüfung und Berücksichtigung deines Beihilferechts. Diese Seite ersetzt keine Versicherungsberatung.

Quellen: Bundesbeihilfeverordnung (BBhV), Bundesverwaltungsamt, Bundesgesundheitsministerium, PKV-Verband, Geschäftsberichte der genannten Versicherer. Stand der Recherche: April 2026.